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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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18. Juli 2004
Bike & Hiketour Krimmlertal - Gamskogel 2888 m
Fotos ansehenNur 4 Teilnehmer starten in Krimml mit dem Rad. 18 km und 700 Hm sind es bis zur Materialseilbahn der Warnsdorferhütte. Der Blick auf den Talschluß wird von km zu km imposanter. Die ganze Runde vom Maurerkeeskopf bis zur Dreiherrnspitze umrahmt vom Krimmlerkees stellt sich in den Weg. Zu Fuß sind es dann noch 1000 Hm bis zu unserem Ziel dem Gamskogel. Nach 4 Stunden stehen wir am Gipfel. Wir machen auch noch einen Abstecher zu einem nahe der Warnsdorferhütte gelegenen Eissee. Nach einer Kuchenpause bei der Hütte und dem Abstieg zu den Rädern sausen wir sprichwörtlich die sehr gute Straße bis zum Ausgangspunkt. Noch lange schwärmen wir von der herrlichen Gebirgskulisse.

1. Mai 2004
Weißkugel 3738 m
Fotos ansehenMit einem Marsch durch riesengroße Krokusfelder beginnt der Aufstieg zur Weißkugelhütte. Den größten Teil des Weges tragen wir die Skier am Rucksack aufgeschnallt. Die Verpflegung auf der Hütte, ist wie immer hervorragend. Da für den 2. Tag Schlechtwtter vorhergesagt ist, starten wir sehr früh. Zunächst gibt es 100 Hm Abstieg zum Langtaufererferner und auf diesem relativ flach aufwärts bis gegen 3200 m. Der Gipfel ist noch frei, der Nordgrat und die NO Flanke liegt im Sonnenlicht. Leider ändert sich das Wetter rasch und wir sind um eine Spur im dichten Nebel froh. Der Höhenmesse zeigt 3420 m , da läßt die Steilheit ein Gehen mit Skiern nicht mehr zu. Im dichten Nebel ist ein Einschätzen der Steilheit schwierig, aber an der steilsten Stelle sind es weit über 45 Grad, dort benötigen wir auch die Steigeisen ( zum Glück haben wir sie nicht umsonst mitgeschleppt ) . Die Rast am Gipfel ist wegen des Windes sehr kurz. Wir stürzen und dann kopfüber in den - vielleicht für einige nicht sichtbaren - gähnenden Abgrund. Was für ein Pulver, und nachdem wir aus dem Nebel heraus sind , ein wahrer Abfahrtsgenuß. Durch eine tiefe Schlucht unterhalb der Weißkugelhütte fahren wir bis zur Melagalm. Nur mehr 20 Minuten sind es dann zum Auto.
Bei Schneeregen bewundern wir nochmals die Krokusse.

18. April 2004
Zischgeles 3004 m
Fotos ansehenRegen bei der Abfahrt in Kundl, leichter Regen im Sellraintal, daher entscheiden wir uns für den Zischgeles. Der Parkplatz in Praxmar ist leer, als wir uns - 8 Unverwüstliche auf den Weg machen. Der Regen hört auf, dafür herrscht dichter Nebel vor. Auf einer Höhe von 2800 m zeigen sich plötzlich Lücken in der Nebelsuppe und immer mehr blauer Himmel zeigt sich. Nach 3 1/4 Stunden stehen wir am Gipfel und immer mehr löst sich die Nebeldecke auf. Die Rast ist relativ lange, dafür herrscht eitel Sonnenschein bei der Abfahrt. Die Schneeverhältnisse sind zwar nicht hervorragend, aber doch gut.

21. März 2004
Eiskarspitze 2611 m
Fotos ansehenEin Wetter wie es schöner nicht sein kann, begleitet unsere Gruppe ( 11 Personen ) bei dieser Tour in der Wattener Lizum. Der erste Steilaufschwung im steilen Bachgraben läßt zwar bei manchen den Puls etwas schneller gehen, aber dann reiht sich Hang an Hang bis knapp unterhalb des Gipfels. Die Sonne gibt den Schweißdrüsen genug Gelegeheit zu arbeiten. Die letzten 10 Minuten über den Steilaufschwung zum Gipfel verlangen etwas Trittsicherheit, dann stehen wir am Gipfel und genießen eine herrliche Rundsicht. 3 1/2 Stunden Aufstieg liegen hinter uns. Nach einer ausgiebeigen Rast, terffen wir den Zeitpunkt für die Abfahrt genau richtig, als Dank für die Aufstiegsmühen werden wir mit herrlichstem Firn belohnt. Lediglich die letzten Hänge ist der Schnee schon "patzig" was auch zu einigen Lachanfällen führt....Ein Einkehrschwung und alle fahren begeistert nach Hause

5. März 2004
Sellaronda - die ultimative Mondscheinskitour
Fotos ansehenEine außergewöhnliche Mondscheinskitour ist geplant und wird es auch. Die Umrundung der Sella bei Nacht steht auf dem Programm. 2400 Höhenmeter und über 40 km Strecke liegen vor uns, als wir zu viert nach Betriebsschluß der Seilbahnen in Wolkenstein starten. Der Sellastock steht noch im letzten Sonnenlicht, während gegenüber der Langkofel seine Schattenseite zeigt. Sellajoch - Canazei - Pordoijoch - Arabba - Compolongopaß - Corvara - Grödnerjoch - Wolkenstein sind die Durchgangspunkte. Wunderbar die Kontraste, die das Mondlicht in den Bergen erzeugt. Nur in Arabba legen wir eine einstündige Pause ein, bekommen aber um 21:30 nichts mehr zum Essen. Erst knapp vor dem Grödnerjoch zieht es zu und blitzartig fällt dichter Nebel ein, trotzdem gibt es bei der Schlußabfahrt nach Wolkenstein kein Halten und rauschen mit unseren Stirnlampen direkt zum Auto. 10 Stunden sind wir unterwegs aber alle sind wir der Meinung, eine Wiederholung wird es geben....

5. September 2003
Sextner Dolomiten
Fotos ansehenBei wolkenlosem Himmel aber nur 0 Grad starten wir ( 2 Männer und 6 Frauen ) im Fischleintal. Schon beim Aufstieg zur Dreizinnenhütte 2405 m wird uns richtig warm. Sie erreichen wir nach 2 1/2 Stunden. Durch einen finsteren Stollen steigen wir über den Sepp Innerkoflersteig zur Paternkofelscharte, der Weiterweg zum Gipfel 2774 m wird erschwert durch die Anwesenheit von ca. 120 Soldaten, die vom Gipfel absteigen und von denen der Großteil sicher noch nie in den Bergen war, dementsprechend lang zieht sich das Ganze dahin. Sehr eindrucksvoll der Weiterweg über den Schartensteig zum Bödenknoten, der eigentlichen Schlüsselstelle des ganzen Steiges. Nach der Übernachtung auf der Zsigmondyhütte steht am nächsten Tag der Alpinisteig am Programm, ein imposanter Weg entlang steiler Wände bis zur Sentinellascharte, dort steigen wir ab, queren unter der Rotwand bis zum markierten Weg. laufen noch auf die Rotwandspitze 2905 m. Der Abstieg über die Rotwandköpfe, gespickt mit einigen Klettersteigeinlagen und Gegenanstiegen zieht sich ordenlich und nach 9 Stunden treffen wir beim Auto ein. Ist das Wetter den ganzen Tag eher nebelig und bedeckt , beginnt es aber erst bei der Abfahrt zu regnen. Ein besonderes Danke an Richard, der mir wie immer eine sehr wertvolle Hilfe ist, und ein großes Lob an die 6 Damen, die die 2 anstrengenden Tage bravorös meistern.

14. August 2003 - 17. 8. 2003
Ortlerdurchquerung
Fotos ansehenNord-Süd-Überschreitung der Ortlerberge das bedeutet Hochgebirge pur ! Zerrissene Gletscher, steile Firnflanken und manchmal auch brüchiger Fels in eine grandiosen Landschaft. Bedingt durch die große Höhe stellt diese Durchquerung besondere Anforderungen an die Kondition, sind doch in 4 Tagen 7300 Hm im Aufstieg zu bewältigen und 16 Dreitausender zu übersteigen. Leider sind durch den heurigen heißen Sommer die Verhältnisse extrem schlecht. Blankeis und durch die Ausaperung sehr brüchiger Fels erschweren das Ganze. Einige Höhepunkte der Tour. Casattihütte - Zufallspitze 3757 m- Cevedale 3769 m - Monte Rossolo 3529 m - Palon del Mare 3703 m - Monte Vioz 3645 m - Viozhütte 3535 m - Punta taviela 3612 m - Cim de Peio 3549 m - Rocco Santa Caterina 3529 m - um nur einige zu nennen.. Leider schaffen wir die letzten 3 Gipfel bis zum Piz Tresero nicht mehr, da die ungünstigen Verhältnisse sehr aufhalten, ist doch schon bei günstigsten Bedingungen mit einer Gehzeit von 14 Stunden für den 3. Tag zu rechnen. Außerdem ist der Rückweg nach Sulden von der Brancahütte über Pizzinihütte - Casattihütte -Suldenspitze eine Tagesetappe für sich.

26. Juli 2003
Piz Palü Ostgipfel 3882 m
Fotos ansehenDer Piz Palü zeigt sein schönstes Gesicht als wir Richtung Berninapass fahren. Die schweren Rücksäcke "schleppt" uns die Gondel zur Diavolezzahütte. So sind die gut 900 Hm hinauf für uns ein richtiger Spaziergang, jedoch bestens zur Akklimatisation geeignet, liegt die Hütte doch knapp unter 3000 m. Den Nachmittag nützen einige zur Besteigung des Munt Pers 3207 m. Schon um 1/2 5 morgens ist Abmarsch von der Hütte. Der Zustieg zum Gletscher erfolgt noch im Licht unserer Stirnlampen. Nachdem wir uns gletschertauglich adjustiert haben, gehts richtig los. Zum Eingehen zeigt der Gletscher noch seine gutmütige Seite, bald jedoch steilt er ordentlich auf und riesige Spalten scheinen kein Durchkommen zuzulassen, immer wieder gibt es aber Schneebrücken, die manchmal aber sehr schmal sind. Jedoch läßt die Spannung bis zum Gipfel nie nach. Leider scheint sich das angekündigte Schlechtwetter zu beeilen, bereits um 1/2 8 Uhr zieht Nebel auf. Der letzte 40 ° steile, vereiste Gipfelhang verlangt nochmals absolute Konzentration, bevor alle 22 Teilnehmer nach 4 Stunden am Gipfel stehen..auf den schmalen und sehr ausgesetzten Firngrat zum 25 m höheren Hauptgipfel verzichten wir auf Grund der schlechten Sicht. Zum Hohn verzieht sich der Nebel wieder und bei der Ankunft in der Hütte lacht uns der Gipfel wieder an...oder aus... Trotz allem war es für Jeden eine tolle Tour, zu verdanken vor Allem auch meinen 3 Helfern Martin, Michael und Richard

5. Juli 2003
Schobergruppe
Fotos ansehenWieder einmal erweist sich der Felbertauern als Wetterscheide, nach Regen in Nordtirol ist es im Süden trocken. Vom Autoparkplatz wandern wir ( 19 Personen ) in 2 Stunden zur Hochschoberhütte. Da es noch früh am Nachmittag ist, werden noch kürzere oder längere Wanderungen unternommen. Ich wage mit 5 die Überschreitung der Prijakte. Der Aufstieg zum Kleinen Prijakt 3056 m über den Südwestgrat ist mit II bewertet, wobei die "Schlüsselstelle " sicher die Scharte zum Großen Prijakt 3065 m ist. Der Blick zum Alkusersee, mehr noch der Tiefblick zum Barrenlesee ist großartig. Sehr rutschig ist es beim Abstieg durch den doch nicht geringen Neuschnee der letzten Tage. Nach einem lustigen Hüttenabend ist heute Sonntag um 8 Uhr Abmarsch. 10 Leute wandern über den Gartlsee zur Lienzerhütte, der Rest macht sich auf den Weg zum Hochschober 3242 m. Bis zur Schoberlacke gehts noch gemütlich dahin, dann steilt es ordentlich auf zur Staniskascharte. Der NW-grat zum Gipfel liegt noch teilweise im Schatten. Auch dieser Grat ist mit II im Führer angegeben, dazu einiges an Neusschnee, es heißt daher Tritt für Tritt abwegen und auch ordentlich zupacken. Nach 3 Stunden stehen wir am Gipfel. Den geplanten Übergang zum Kleinschober und zur Schoberscharte ist mir zu riskant, daher steigen wir durch die Ostflanke ab. Auch hier ist große Aufmerksamkeit geboten, teilweise 45° steil, Schnee, Geröll und Felsen einige male verwende ich das Seil zum Sichern....damit ich es nicht umsonst mitschleppe..während der Rest der Mannschaft ebenfalls zur Lienzerhütte hinabwandert, steigen Richard und ich noch den kurzen Weg zum Leibnitztörl mit dem schönen Gartlsee hinauf und genießen 30 Minuten in absolter Ruhe. Nach einer Rast bei der Lienzerhütte, wandern wir gemütlich das Debanttal hinaus zum Bus.

15. März 2003
Mittlere Kräulspitze 3302 m
Fotos ansehenIn Sedugg 1470 m beginnt der Anstieg und über die Oberißalm erreichen wir in gut 2 Stunden die Franz Sennhütte. Wir machen aber keine Pause sondern steigen gleich weiter aufwärts Richtung Sommerwandferner, wir peilen aber nicht das Ziel der Masse an sondern wir spuren nun eine sehr steile Firnflanke aufwärts zum Felsgrat und zum Skidepot. Die letzten 150 Hm sind im Sommer mit II+ bewertet was an sich keine Schwierigkeiten bereiten würde, jedoch der eingewehte Pulver läßt uns zeitweise bis zum Bauch einbrechen. Dieser letzte Teil ist sehr zeit- und kräfteraubend. Für die 1900 Hm vom Auto benötigen wir 5 1/2 Stunden. Die herrlichen Pulverschneehänge entschädigen für die Mühe. Wir wollen jedoch der trostlosen Abfahrt von der Sennhütte entgehen und steigen vom Stiergschwez auf 2400 m Höhe sehr steil zuletzt die Skie durch eine steile Rinne tragend 150 Hm aufwärts zum Gschwezgrat. Von dort erwarten uns 900 Höhenmeter unberührte breite Skihänge mit bestem Pulver. Den kurzen Gegenanstieg zur Oberißhütte nehmen wir schon gar nicht mehr wahr...weil wir immer wieder unsere Spuren bewundern...

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