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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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16. Dezember 2006
Sonntagsköpfl 2244 m
Fotos ansehen12 Optimisten vertrauten auf den Tipp von Luggi und starten zu einer Schitour nach Hochfügen. Am Anfang noch skeptisch werden alle Zweifler eines Besseren belehrt. Durch lichten Wald geht es hinauf auf die freien oberen Hänge und Mulden des Sonntagsköpfels.
Am Gipfel angekommen bietet sich ein herrlicher Blick auf die benachbarten verschneiten Berge und auf die tiefer liegenden grünen Regionen. Nach einer Jause und einem Gipfelfoto geht es ab über herrliche Pulverhänge wo das Schi fahren zum Genuss wird. Einige brauchen noch etwas Training, aber der Winter hat ja erst angefangen, und mit einer so spitzen Startschitour verspricht der Winter ein toller zu werden. Mit einer kurzen Einkehr bei der Heimfahrt klingt der Tag aus.

15. Oktober 2006
Kesselspitze 2728 m
Fotos ansehenAn einem schönen Herbsttag machten sich 13 Teilnehmer auf zu einer herrlichen Bergtour nach Mariawaldrast. Zuerst durch einen schönen Lärchenwald und durch Latschen hinauf zum Serlesjöchl. Von dort werden bei herrlichem Sonnenschein die Schotterkegel unter der Lämpermahdspitze gequert ehe das Kalbenjoch erreicht wird. Jetzt wissen wir es ganz sicher, es wird kalt. Die Kesselspitze ist mit einer satten Schneehaube bedeckt. Nichts desto trotz nehmen wir den Anstieg in Angriff und werden nach heftigen Windböen am Gipfel mit einem grandiosen Rundblick belohnt. Habicht, Kalkkögel, Olperer, und wie sie alle heißen - alle sind zum greifen nah. Beim Abstieg werden in einer Senke noch die Sonnenstrahlen genossen bevor es endgültig über das Kalbenjoch, durch die Matreier Grube, fast bis zur Ochsenalm (Kurz davor wird eine Abkürzung angestrebt) und zurück zur Mariawaldrast. Hier werden nun die Wasserflaschen nochmals mit echtem Mariawaldraster Wasser gefüllt und dann lassen wir eine herrliche Tour im Gasthaus ausklingen.

1. Oktober 2006
Zirbenweg
Fotos ansehen12 Personen steigen in Igls in die Patscherkofelbahn und lassen sich bequem zur Bergstation gondeln. Dort beginnt der schöne und nicht anstrengende Zirbenweg zur Tulfeineralm 2035 m Es geht nur wenig auf und ab immer mit herrlichen Tiefblicken auf Innsbruck und das Inntal. Auch das Wetter spielt mit, immer wieder Sonne ein paar Augenblicke mit Nebel und angenehme Temperaturen, der angekündigte starke Föhn bleibt aus. Wir entscheiden uns für den Abstieg nach Tulfes um aber nicht auf der langweiligen Forststraße laufen zu müssen, vertrauen wir einem nicht mehr markierten Steiglein, das sich immer wieder verliert, das wir aber auch jedesmal wieder finden. Eigentlich sind 1000 Hm im Abstieg recht rasch überwunden, wären da nicht rotglänzende "Grangeln " vorhanden. Bei einem guten aber nicht billigem Essen in Lans klingt der Tag aus.

17. September 2006
s`Schuastagangl - Steinplatte 1869 m
Fotos ansehenEine Ausweichtour auf Grund des schlechten Wetters im Süden und auf die Damen ist Verlass. Mit fünf Damen fahre ich zur Steinplatte. Gemütlich geht es bis zur Grünwaldalm, dann steilt es ordentlich an - bemerken es erst beim Abstieg - bis zum Einstieg des Klettersteiges. Er ist mit 200 Hm nicht gerade lang aber als schwer eingestuft, wobei gerade in den schwierigsten Stellen im oberen Bereich kurze Arme ein Nachteil sind. Sehr attraktiv die neue Variante " Da Knieschläderer " eine luftige Querung eines Pfeilers. Nach dem Ende des Klettersteiges sind es noch 10 Minuten zum Gipfelkreuz. Beim Abstieg bilden sich 2 Gruppen. Ein Teil steigt über den Wieslochsteig zur Wemeteigenalm und dem schönen Höhenweg zurück zum Auto, die zweite Gruppe unternimmt noch eine Klettereinlage und steigt dann über den Gamssteig mit einer pfiffigen Klettersteiganlage ebenfalls zurück zum Auto. Der Wetterfrosch hat sich diesmal zum Glück geirrt, denn der angekündigte Regen bleibt aus, wir genießen den ganzen Tag Sonne.

10. September 2006
Alpbacher Bikerrunde
Fotos ansehenTrotz bester Wettervorhersage macht sich nur eine klein Schar von Radlern (4 an der Zahl) auf den Weg. Zum Aufwärmen geht es über den Radweg nach Strass und dann ins Zillertal bis Stumm, von wo sich die Straße steil bergauf über den Stummerberg in den Märzengrund zieht. Der letzte Anstieg zur Kotalm und weiter zur Abzweigung Leixlhütte ist durch die einstrahlende Sonne sehr kräfteraubend. Nach einer kurzen Schiebestrecke von etwa ½ Stunde erreichen wir die Steinbergalm. Dort wird kurz gerastet und etwas Ballast in Form von Käse gekauft, damit bei der anschließenden Talfahrt das Rad besser in den Kurven liegt. Nach einer langen Abfahrt noch ein steiler Anstieg bis Alpbach und dann die Höhenstraße hinaus nach Brixlegg. Nach einer Eispause in Rattenberg wird die Heimfahrt angetreten.

20. August 2006
Aperer Freiger 3262 m
Fotos ansehenTrotz einer nicht optimalen Wettervorhersage machten sich 10 Bergsteiger auf den Weg zum 3262m hohen Aperen Freiger. Vom Ausgangspunkt bei der Grabaalm auf 1590m geht es los durch Waldgelände hinauf zur Sulzenaualm und weiter zur Sulzenauhütte. Ab hier hat man dann immer den Gletscher im Blickfeld. Durch ein herrliches Gletschervorfeld und über riesige Moränen geht’s zum Aussichtspunkt Hundsheim, von dort über das Westgrad bei leichter Blockkletterei hinauf zum Gipfel des Aperen Freigers, von wo einem ein herrlicher Rundblick über die gesamten Stubaier Alpen mit all seinen Gletschern geboten wird. Aufgrund des aufziehenden Wetters müssen wir allerdings den Genuss bald wieder einbremsen und den Abstieg antreten. Auf ca 2500m setzte dann leichter Hagel gemischt mit recht starken Regen ein, welcher uns bis ins Tal begleitete. Nach einem Regenerationszwischenstopp im Cafe Waldrast traten wir wieder bei strahlendem Sonnensche die Heimreise an und alle waren sich einig, dass der Regen die schönen Eindrücke einer tollen Tour nicht schmälern konnte.

22. Juli 2006 - 23. 7. 2006
Hintere Schwärze 3628 m
Fotos ansehenUm 1/2 10 steigen wir in Vent aus dem Bus und gemütlich wandern wir zur Martin Busch Hütte. Schon hier sticht die Gletscherwelt oder was von ihr noch übrig ist , ins Auge. Immer mehr drängt sich der Similaun in den Vordergrund. Die Sonne heizt uns ordentlich ein. Nach dem Belegen der Lager teilt sich die Gruppe ( 20 Personen ), etliche steigen auf die Kreuzspitze 3457 m einige lassen es gemütlicher angehen und genießen den Ausblick vom Brizzisee 2920 m. Nach einem guten Abendessen erfolgt noch ein Ausrüstungscheck. Verwundert sind wir, daß es auf einer Hütte mir durchwegs langen Touren erst ab 6 Uhr Frühstück gibt. Der Sonntag beginnt mit dem Aufstieg über den Marzellkamm. Der alte Weg ist ja durch einen Felssturz nicht mehr begehbar, der neue durch einen Abstieg über gut 200 Hm etwas mühsam. Richard und Hans haben am Vortag eine Variante entdeckt, die wir jetzt nützen und erreichen den Marzellferner erst wo er den großen Linksknick macht. Nach dem Anseilen machen wir uns auf die "Suche" nach dem besten Weg durch das Spaltenlabyrinth.
Wie schon erwähnt schaut es mit den Gletschern traurig aus. Dir Nordwand des Similaun ist überhaupt nicht mehr vorhanden und den ganten Tag donnern Steine von den Wänden. Auf gut 3300 m geht das Eis in tiefen und weichen Firn über. Der Aufstieg zieht sich und das schon lange sichtbare Gipfelkreuz will nicht näher kommen. Als letztes baut sich noch ein steiler Firngrat auf, 2 Fixseile werden anglegt, welche auch eine deutsche Gruppe mit Freude annimmt. So stehen wir dann nach gut 5 1/2 Stunden am Gipfel, wobei jede Seilschaft für sich das Gipfelglück genießt, denn für viel ist nicht Platz am schmalen Gipfel. Leider verschlechtert sich das Wetter, aber der einsetzende Regen beim Abstieg kann die schöne und doch anspruchsvolle Tour niemanden trüben. Nach 12 Stunden stehen wir wieder in Vent und sind froh, daß uns der Bus abholt.

9. Juli 2006
Wanderung Taubensee
Fotos ansehenLeider waren nur 8 Teilnehmer bei dieser schönen Wanderung zum Taubensee, nichts destotrotz starten wir frohen Mutes in Kössen. 1 1/2 Stunden benötigen wir für die 600 Hm zur Taubenseehütte, Auch Hannah und Helene mit ihren 6 bzw. 4 Jahren wandern fleißig mit. Von der Hütte sind es noch 10 Minuten zum gleichnamigen See. Später lassen wir es uns dann noch auf der Hütte gut gehen, bevor wir uns auf den Weg über den Mühlberg zurück nach Kössen machen. Pünktlich beim Einstieg ins Auto kommt ein heftiger Regenguss vom Himmel.

2. Juli 2006
Obernberger Tribulaun 2780 m - Roßlauf Nord 2879 m
Fotos ansehen16 Teilnehmer starten in Obernberg um auf den gleichnamigen Tribulaun zu steigen. Es ist angenehm frisch zu Beginn der Tour so lassen sich auch die ersten 500 Hm im Latschenfeld recht angenehm bewältigen. Auf dem restlichen Weg erfrischt uns immer wieder kühler Wind. Bis zum Obernberger Tribulaun ist der Steig recht einfach zu begehen, die Sicht zum blaugrünen Obernbergersee und später zum Habicht ist traumhaft. Nach 3 1/4 Stunden stehen wir am Gipfel und sind froh im Windschatten unsere verdiente Jause einnehmen zu können, denn der Weiterweg zieht sich noch - wir werden noch gute 3 1/2 Stunden unterwegs sein. Der Übergang zum Roßlauf dauert 1 Stunde und die Aussicht von dort übertrifft jene vom Tribulaun bei weitem. Vorallem der Blick auf den Pflerscher Tribulaun ein reiner Kletterberg ist gewaltig. Der Abstieg über die Pfeiferspitzen ist recht ausgesetzt und auch einiges an Trittsicherheit, aber mit etwas " Hubhilfe " schaffen alle die Schwierigkeiten. Als netten Abschluß gibt es dann noch die 1/2 stündige Wanderung den Ober´berger See entlang. Mit 9 Stunden ein recht lange aber wunderschöne Runde.

25. Juni 2006
Bike & Hiketour Karwendel
Fotos ansehenBis Terfens fahren wir ( das sind zehn Begeisterte ) mit dem Zug. Das Wetter macht zunächst keinen guten Eindruck bessert sich aber zunehmend und es wird ein wunderbarer Tag. Mit dem Rad bewältigen wir 1000 hm über die Ganalm, Walderalm zur Hinterhornalm. Mit Foto und Schaupausen vergehen dabei 2 1/2 Stunden. Die Wolken werden immer dünner. Hier bilden sich 2 Gruppen. Mit 6 Personen - wie immer die Frauen in der Mehrzahl - machen wir uns auf den Weg zur Walderkampspitze. Bis zum Gipfel 2565 m sind es nochmals über 1000 Hm wobei es zeitweise über ausgesetzte Gratstellen führt. Zuletzt noch eine angenehme Kraxlerei dann stehen wir nach weiteren 2:20 Stunden beim herrlichen Gipfelkreuz. Zurück bis zum Felix Kuen Gedächtnissteig den kurzen Klettersteig hinauf und schon stehen wir am Hundskopf 2243 m. Wir verfehlen nur knapp die 2 Gruppe, die vor uns dieses Ziel erreicht. Auf der Hinterhornalm löschen wir noch den Durst und füllen den Bauch, bevor es in rassanter Fahrt die Mautstraße hinuntergeht nach Gnadenwald, ein kurzer Besuch der neurenovierten Maria Larchkapelle und ein "Eilkaffee" in Terfens sind noch drinnen bevor wir um 18 Uhr in den Zug steigen. Mit den kurzen Gegenanstiegen sind es 2100 Hm Auffahrt und Aufstieg.

5. Juni 2006
Roßstein - Buchstein 1698 m - 1702 m
Fotos ansehenEs regnet nicht, das ist schon positiv, als wir - 14 Teilnehmer - beim Parkplatz Winterstube losmarschieren. Durch das Schwarzbachtal geht es einige Zeit relativ flach einwärts bis die Steigung beginnt. Bis zur Buchsteinhütte queren wir einige male die Forststraße. dann geht es in steilen Serpentinen hinauf zur Tegernseer Hütte, die imposant am Grat zwischen Roßstein und Buchstein liegt. Ein paar Sonnenstrahlen verirren sich sogar zu uns während wir zum Roßstein aufsteigen, den die ganze Gruppe erreicht. Während wir zu siebt noch in leichter Kletterei auf den Buchstein steigen, wärmt sich der Rest schon in der Hütte auf. Der Wind bläst nämlich ordentlich kalt. Der Abstieg zum Brotzeitfelsen mit einigen versicherten Passagen fordert nochmals einiges an Konzentration, da der in den letzten Tagen gefallene Schnee die Tritte recht rutschig macht. Der Abstieg nach Bayerwald ist recht angenehm wo schon das Münchner Taxi auf uns wartet.

21. April 2006
Tourenwochenende in Kolm Saigurn
Fotos ansehenFreitag früh starten wir zu fünft Richtung Kolm Saigurn. Vom Parkplatz zum Naturfreundehaus sind es 20 Minuten. Rasch sind die Lager belegt und wir genießen eine Rast und löschen den Durst. Die nicht zu warmen Temperaturen lassen auch am Nachmittag noch eine Tour zu, wir wollen uns langsam eingehen. Die Filzenkammfelsen 2523 m stechen uns besonders ins Auge. Gut 2 1/2 Stunden benötigen wir für die 950 Hm wobei die letzten 50 Hm die Ski getragen werden müssen. Die Gipfelschau ist gewaltig, Sonnblick und Hocharn die nächsten Ziele liegen vor uns und wir suchen uns schon einen unberührten Hang für den Sonnblick aus. Um 1/2 4 machen wir uns an die Abfahrt und bis ca. 1900 m gibt es schönen Firn der Rest ist gut zu fahrender Naßschnee. Am Samstag kommen in aller Früh noch 3 Freunde dazu. Der Aufstieg zum Sonnblick ist im unteren Teil recht kritisch durch die teilweise vereisten Hänge, wir erleben auch einen Absturz der allerdings glimpflich verläuft. Aber nach dem Naturfreunde Neubau wird es durch die Sonneneinstrahlung auch gleich wärmer. Wir entscheiden uns für den steileren Sommerweg der teilweise ausgesetzt aber gut gangbar nach oben führt. Schon beim Aufstieg fällt die Entscheidung nicht über das total verspurte Ochsenkarkees abzufahren. Nach 4 Stunden stehen wir am Gipfel, genießen ein Bier beim Zittelhaus und schauen und schauen. Besonders der Blick auf den Großglockner wird x mal fotografiert. Was nun folgt ist sicher ein seltenes Glück. Vom Gipfel bis zum Tal über 1500 Hm über großteils unberührte Hänge mit 1 - 2 cm Firn. Wir sind uns einig eine Steigerung gibt es nicht. Dieser Traumtag klingt mit einer fröhlichen Kartenrunde aus.
Der 3. Tag wird vom Wetter her nicht mehr so mitspielen. Wir starten schon vor 1/2 6 Uhr denn zum Hocharn 3254 m sind es 1600 Hm und reine Osthänge. Allerdings ziehen rasch Wolken herein und nach 1 1/2 Stunden Gehzeit stehen wir in einer undurchsichtigen Nebelsuppe. Wir warten ab, nach einer halben Stunde beginnt sich der Nebel zu lichten und wir wagen den weiteren Aufstieg. Wechselhaft bleibt es, mal kurze Sonnenfenster, mal Nebel, der am Gipfel wieder dicht wird und auch leichter Schneefall setzt ein. Die ersten 300 Hm kämpfen wir uns bei harter Piste hinunter. dann reißt es plötzlich auf und blauer Himmel und Sonnenschein begleitet uns bis ins Tal. Auch diesmal gibt es guten Firn, lediglich die letzten Hänge sind schon sehr weich. Der Abschied fällt uns sehr schwer, da es noch viele schöne Ziele gäbe. Diese Gegend werden wir sicher nochmals aufsuchen.

15. April 2006
Lüsenser Spitze 3231 m
Fotos ansehenNoch zeigt sich der Himmel blau, als wir um 1/2 7 in Lüsens starten, aber schon bald verdichtet sich der Himmel und der Föhn spielt mit. Der unterste Felsriegel - meist das Kriterium der ganzen Tour - läßt sich ohne Probleme begehen, dann zieht sich der Weiterweg über Mulden und steile Hänge aufwärts. Bei der Wegteilung zum Lüsenser Fernerkogel entscheiden wir uns für die Lüsenserspitze vorallem weil die "Masse " zum etwas höheren Fernerkogel zieht. Außerdem können wir bis zum Gipfel mit den Skieren steigen. Vom Gipfel aus sehen wir die Ameisenstraße während wir zu fünft die Ruhe genießen. Die Schneequalität ist zwar nicht hervorragend - wir sind ja heuer verwöhnt - aber annehmbar, wobei wir um unteren Abschnitt gerade die richtige Zeit erwischen, wo der leichte Firndeckel noch tragbar ist.

8. April 2006
Hinterer Daunkopf 3225 m
Fotos ansehen16 Begeisterte nehmen von der Mutterbergalm den Aufsteig über 1500 Hm zum Gipfel in Angriff. Nach 20 Minuten Gehzeit empfängt uns die Sonne. Da wir früh dran sind kommt uns kein Skifahrer bis zur Wilden Grube entgegen, wo wir die Piste verlassen. Nun folgt schönstes Skigelände. Bald sieht man auch schon unser Ziel, scheint aber noch sehr weit weg. Das Gipfelkreuz leuchtet im Sonnenlicht auf. Wunderschön liegt der Daunkopfferner vor uns und in dem wir uns Meter für Meter höher kämpfen. Am Daunjoch ist es recht windig und bald lassen wir die Ski zurück und steigen die letzten 120 Hm zu Fuß zum Gipfel. Relativ kurz - nur zur Gipfelschau - ist der Aufenthalt am Gipfel. Ein eiskalter Wind verjagd uns wieder nach unten. In einer windgeschützten Mulde in der Nähe des Daunjoches halten wir die verdiente Rast. Wir müssen uns ja stärken um den tollen Pulver bei der Abfahrt richtig geniesen zu können. Im letzten steilen Hang zur Wilden Gruben verwöhnt uns dann noch Traumfirn. Wie immer klingt eine schöne Tour bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

2. April 2006
Zischgeles 3005 m
Fotos ansehenDiese Sektionstour führt uns auf Grund der Wetterlage auf den Zischgeles. Bei der Abfahrt in Rattenberg um 6 Uhr früh regnet es noch leicht. Auch in Praxmar auf 1700 Hm gibt es noch einige Tropfen aber mit Fortdauer wird es heller und beim Beginn des langen Steilhanges unter dem Zischgeles kommt das erstemal die Sonne hervor. Bei 11 Teilnehmer beginnen die Augen zu leuchten. Gut 15 cm Neuschnee sind in dieser Höhe über Nacht gefallen und lassen für die Abfahrt große Hoffnungen aufkommen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichen alle nach ca 2 3/4 Stunden Aufstieg den Gipfel. Rast und Gipfelschau sind ausgiebig. Nun folgt ein Schwelgen in unberührten Hängen, wobei die sonnigen Steilhänge im unteren Teil gerade richtig "erwischt" werden. Ausklang dieser Tour ist dann in Praxmar bei einem Glas Bier.

1. April 2006
Steintalspitze 2741 m - Schöllekogel 2902 m
Fotos ansehenEine Tour die lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Der Aufstieg beginnt in Haggen und führt Richtung Zwieselbacher über die erste Zwinge hinauf. Beinharter Schnee bereitet hier einigen Tourengehern Schwierigkeiten. Beim Zollhüttl gehts es rechts weg Richtung Pockkogel. Nach einer Steilstufe zieht ein herrliches Tal hinein. Schon hier sticht eine schöne aber sehr steile unberührte Flanke zum Schöllekogel ins Auge. Zunächst aber spuren wir bei einigen cm Neuschnee zur Steintalspitze. Direkt gegenüber der Pockkogel, der wie immer blankgefegt ist.
Nach einer Zwischenabfahrt heißt es erneut auffellen. Der Hang wird immer steiler und einzeln begehen wir die steilste Stelle. Die letzten 100 Hm bewältigen wir zu Fuß der "wilde Grat ist aber relativ leicht. Was dann folgt ist Genuss pur. Zunächst Traumpulver der dann nahtlos in Traumfirn übergeht. Bis zum Auto in Haggen erleben wir 2 - 3 cm Firn. Der Blick zurück lässt das Herz nochmals höher schlagen.

19. März 2006
Tristkopf 2361 m
Fotos ansehenBei wolkenlosem Wetter starten 13 Alpinisten Richtung Bambergerhütte. Nach gut 1 Stunde empfängt uns die Sonne und wärmt uns auf. Bei der Hütte sticht uns der Tristkopf mit seinen Traumhängen derart ins Auge, dass wir diesen dem Salzachgeier vorziehen. In einer schön angelegten Spur geht es aufwärts und nach gut 3 1/2 Stunden stehen alle auf dem Gipfel. Die Sicht ist ein Traum der Blick in die Dreitausender wie der Tiefblick imposant. Was nun folgt ist ein Schwelgen in schönstem Pulverschnee. Während ein Großteil der Teilnehmer sich auf den Weg Richtung Schafsiedel macht, wobei bis zum 3 See aufgestiegen wird, genügt sich der Rest mit dem Aufstieg zum ersten See. Auch hier bei der Abfahrt nach Wegscheid finden wir großteils tollen Pulver. Einen ausgiebigen Einkehrschwung haben sich nach 1770 Hm wohl alle verdient.

19. Februar 2006
Sonntagsköpfl 2244 m
Fotos ansehenAuf Grund der Schneeverhältnisse wurde die Tour aus den Kitzbüheler Alpen zum Sonntagsköpfl in Hochfügen verlegt. Und so starteten 17 TeilnehmerInnen um 7.30 Uhr in Kundl Richtung Zillertal. Bereits beim Anstieg entlang der Forststraße kam die Sonne zum Vorschein. Über mäßig steiles Gelände ging es empor zum Gipfel, wo überraschend angenehme Bedingungen herrschten. Nach einer kurzen Pause wurde die Abfahrt angetreten. Durch die gute Neuschneeauflage war die Abfahrt ein wahrer Genuss, und nach den einen oder anderen Stürzen kamen alle wieder gut beim Auto an. Anschließend ließen wir den Schitourentag in einer gemütlichen Runde im Gasthaus ausklingen.

21. Jänner 2006
Fackelwanderung Brach
Fotos ansehenMitte der Woche hatte es zwar noch gar nicht danach ausgesehen, aber es fanden sich am Samstag dennoch 22 Winterwanderer beim Schießstand zur diesjährigen Fackelwanderung ein. Jeder, der wollte, bekam beim Abmarsch eine Fackel überreicht und ab ging es den schneeigen Fußweg Richtung Brach. Es war überhaupt nicht rutschig und durch das Fackellicht sehr gut ausgeleuchtet. Auf der Brach wurden wir mit einer "hochprozentigen" Köstlichkeit in einer warmen Stube empfangen. Bei Speis und Trank verbrachten wir einen gemütlichen Abend, ehe wir nicht zu spät wieder den Rückweg antraten. Der Abstieg verlief wieder über den Fußweg, wobei die romantische Stimmung des Fackellichtes mit leichtem Schneefall abgerundet wurde.
Ein Dank gilt an die Familie Harringer für die gute Bewirtung und an alle Jene, die am Zustandekommen dieses gemütlichen Abends mitgewirkt haben.

15. Jänner 2006
Roßkopf 2576 m
Fotos ansehenMit einer Rekordbeteiligung von 22 Teilnehmern starten wir in Hochfügen. Wolkenloser Himmel, wie schon längere Zeit begleitet uns bei dieser Tour. Nach gut einer Stunde wechseln wir auf die Sonnenseite. Es bilden sich bald 2 Gruppen. Zunächst noch stark verspurt durch die Variantenfahrer kommen wir dann in vollkommen unverspurtes Gelände.
Obwohl es in den sonnenbeschienen Hängen noch relativ angenehm ist, sieht man an den Schneefahnen im Gipfelbereich was uns erwartet. Die Spur führt dann in den steilen und schattigen Hang. Die "schnelle" Gruppe kommt uns knapp unterhalb des Gipfels bereits entgegen, der Aufenthalt am Gipfel wurde wegen des starken Windes zu lange. In der "schattigen " Windschattenseite machen wir eine kurze Rast, bevor es über tolle unberührte Pulverschneehänge zurück ging. Trotz bestem Schnee hinterließen wir einige Sturzlöcher. Mein Dank geht an Christian und Richard für die großartige Unterstützung

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