http://www.alpenverein.at/mittleres-unterinntal AV Kundl login
Alpenverein Kundl-Breitenbach
Tourenberichte   Terminkalender   Familiengruppe 
69.478 hits
20.2.2015
170 Berichte Details ein/aus Sortieren nach Datum Name
123456789
2. Jänner 2010
Rodeln Grafenast-Loas
Fotos ansehenMit kurzer Verspätung machten sich 22 Teilnehmer auf zur ersten Familienveranstaltung, einem Rodeln auf der Rodelbahn zwischen Grafenast und der Loas oberhalb von Schwaz. Bei recht tiefen Temperaturen war dann kurz vor 10:00 Uhr Abfahrt in Kundl. Am Ziel angekommen präsentierte sich die Landschaft tief verschneit (20-30cm Neuschnee) - aber da auf der Rodelbahn ein Schneepflug fährt, und den Neuschnee ausräumt, stellte das weiter kein Problem dar. Alle Kinder waren mit voller Begeisterung dabei und gingen fleißig - mit dem einen oder anderen Ausflug in den Tiefschnee - den angenehm steigenden Weg bis zum Gasthof Loas. Im oberen Teil wurden wir dann noch mit Sonnenschein belohnt. Im Alpengasthof Loas angekommen belohnte sich der eine oder andere noch mit einem legendären "Loas-Schnitzel". Nachdem jeder etwas getrunken und gegessen hatte, wurden die Böcke gesattelt und das eigentliche Vergnügen - die Abfahrt ging los. Am Anfang perfekte Rodelsteigung, der Mittelteil war aufgrund des Neuschnees etwas zu flach und es musste die Zugmaschine nochmals ausgepackt werden. Der Schlussteil war wieder perfekt und so ging eine schöne gemütliche Rodelpartie zu Ende. Da wir nur positive Rückmeldungen erhalten haben, freuen wir uns schon auf ähnlich große Teilnehmerzahlen bei unseren nächsten Unternehmungen.

20. Dezember 2009
Sonntagsköpfl 2244 m
Fotos ansehenAcht kälteresistente Teilnehmer trafen sich um acht Uhr am Ausgangspunkt. Nach einer kurzen Diskussion über das Ziel der Tour wurde das Sonntagsköpfl auserkoren. Beim weggehen machten sich auf Grund der Kälte und der "Innsbruckerspur" durch den Wald bei manchen Teilnehmern materialtechnische Defizite (nicht klebende Fell und ausreißende Bindungsplatten) bemerkbar. Auf den freien Hängen oberhalb der Waldgrenze kam dann auch noch orkanartiger Sturm hinzu, sodass man die angenehmen Temperaturen so richtig auskosten konnte. Am Gipfel war es sogar Luggi zu kalt und die Gipfelrast musste trotz des wolkenlosen Himmels ausfallen. Die Abfahrt führte über schöne Skihänge mit brauchbarem bis gutem Schnee zum Auto zurück. Die entgangene Gipfelrast wurde als Abschluss beim Ghf. Schiestl nachgeholt.

15. November 2009
Wildalpjoch 1720 m - Käserwand 1580 m
Fotos ansehenEs scheint die Sonne als wir uns zu neunt an der Sudelfeldstraße auf den Weg machen. Aber rasch zieht es zu und während der ganzen Tour versteckt sich die Sonne hinter den Wolken. Aber es ist relativ mild und nur im Gipfelbereich weht ein leichter Wind. Leider ist der Steig teilweise sehr "lettig" und und ist dort eine Rutschpartie. Nach 1 1/2 Stunden erreichen wir über die Lacheralpe den Gipfel des Wildalpjochs. Trotz fehlender Sonne ist die Sicht gut und lässt den Aufenthalt kurzweilig werden. Weiter geht es zur Käserwand die wir locker mitnehmen bestaunen beim Abstieg entlang deren Südwand die vorhandenen Kletterrouten und steigen weiter abwärts am Jackelber vorbei zur oberen und unteren Arzmoosalm zurück zum Auto. Nicht ganz leicht ist dann ein offenes Lokal für den gemütlichen Ausklang zu finden.

24. Oktober 2009
Meraner Höhenweg
Fotos ansehenUnsere 2-tägige Wanderung mit 16 Leuten beginnt an der Bergstation von Hochmut (1361m), oberhalb von Dorf Tirol bei Meran. Der Wettergott beschert uns für beide Tage strahlendes Bergwetter mit angenehmen Temperaturen. Der Hans-Frieden-Weg am Beginn führt durch die Steilflanke des Vellauer Berges bis zur Leiteralm, wo wir unseren ersten Cappuccino genießen.
Jetzt geht es erstmals durch Wald ansteigend weiter bis zum Hochganghaus. Eine Mittagspause wird fällig. Vorbei an der Goidner Alm erreichen wir an der hohen Wiege (1809m) eine beeindruckende Aussichtskanzel mit Blick ins Vinschgau. Auf der Tablander Alm kehren wir kurz ein und wandern dann leicht bergab zur Nassereithhütte. Es folgt ein Gegenanstieg bis nach Giggelberg, wo wir übernachten.
Ein lustiger Abend bei gutem Essen, Kastanien und Wein geht bei einigen von uns erst nach Mitternacht zu Ende.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir vorbei am stattlichen Hochforchhof, durch lichten Lärchenwald bis zum gesicherten Steig in die wilde Lahnbachschlucht. Am Anfang dieses Abschnitts treffen wir auf eine Schar von Bergziegen, die ein begehrtes Fotomotiv darstellen. Viele, viele Stufen liegen hinter uns, als wir am Pirchhof ankommen. Es folgen nun mehrere schöne, alte Berghöfe des Naturnser Sonnenberges. Nach Querung einer neu erbauten Hängebrücke erreichen wir Innerforch, wo wir unser Mittagessen serviert bekommen.
Allmählich dreht unser Höhenweg in Richtung Schnalstal. Über die Höfe von Inner-Unterstell, Wald, Kopfron und Wand geht es zum letzten Gegenanstieg bis Unterperfl. Zuletzt noch über Wiesen erreichen wir Katharinaberg, reine Gehzeit ca. 12 Sth. auf beide Tage verteilt und 1300m Höhenunterschied über die gesamte Strecke!
Mit tollen Eindrücken und schönen Erinnerungen fahren alle zufrieden heim!

4. Oktober 2009
Gamsjoch 2452 m
Fotos ansehenWieder einmal stand eine Tour im Karwendel auf dem Programm und 13 Naturhungrige folgten dem Aufruf auf das Gamsjoch. Mit Ausgangspunkt Alpengasthof Eng verlief der Aufstieg durch das Gumpenkar (eine steile Schotterrinne) hinauf zum Gumpenjöchl wo kurz davor bei einer kleinen Stärkung die unzähligen Gämsen beobachtet wurden. Weiter ging´s über Wiesenhänge, teils felsdurchsetzt, zum letzten recht schottrigen Gipfelhang. Nach einer wohlverdienten Gipfelrast nahmen 6 Gipfelstürmer noch den Gamsjoch-Mittelgipfel in Angriff. Nach einem gemütlichen Abstieg, welcher genau dem Aufstieg folgte, gingen wir die Heimreise an. In Hinterriss noch eine kurze Einkehr und ab nach Hause.

20. September 2009
Haller Zunterkopf 1966 m
Fotos ansehenWir, eine kleine Gruppe von 7 Teilnehmer, beginnen unsere Wanderung im hintersten Halltal. Steil geht es durch den Wald zum Hochmahdkopf (1738). Weiter über den Rücken zum Haller Zunterkopf (1966m), wobei eine Stelle seilversichert über einen Felskopf führt. Auf einem aussichtsreichen Steig (Nebel löste sich überm Inntal auf) entlang zum Thaurer Zunterkopf (1918m) und durch Latschen zum Torsattel (1773m). Auch lohnt sich unser Abstecher zur Kaisersäule (1701m), eine Steinpyramide von 11,4m. Erbaut von Einheimischen als Dank an Kaiser Franz den Ersten, der die Stadt Hall und das Salzbergwerk am 21.10.1815 besuchte. Zurück zum Törl, wandern wir in vielen Kehren zu den Herrenhäusern (1481m - Verwaltungsgebäude und Wohnsitz des ehemaligen Salzbergwerks). Die Gebäude wurden durch Lawinenabgänge im Februar 1999 schwer beschädigt. Ein Stück talauswärts kehren wir im Gasthaus St. Magdalena ein, stärken uns und geniessen die Herbstsonne.

6. September 2009
Piz de Peres 2507 m - Dreifingerspitze 2479 m - Flatschkofel 2416 m
Fotos ansehenDiese Sektionstour führte uns in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Ausgangspunkt war der Furkelsattel. Wolkenlos aber sehr kühl wars die erste Stunde bis wir aus dem Schatten traten. Zeigen sich die Gipel an der Nordseite felsig und unnahbar führt der Steig an der Südseite über Grashänge entlang. Nach 1 3/4 Stunden stehen wir am ersten Gipfel. Die Gipfelschau ist gewaltig. Von der Marmolata zu den felsigen Dolomitenbergen, gegenüber die Zillertaler Alpen bis zum Felsklotz des Hochgall und am Ende der Großglockner. Diese Panorama begleitete uns den ganzen Tag. Nach dem Abstieg zur Dreifingerscharte besteigen wir weglos den gleichnamigen Gipfel. Weiter führte der Weg entlang der Hochalmseen zur Lapadorscharte. Vier Gipfelhungrige bestiegen dort noch weglos den Flatschkofel. Gemeinsam ging es dann entlang der Nordwände über einen Höhenweg zurück zum Auto.
Alle 17 Teilnehmer waren von dieser Tour begeistert.

30. August 2009
Wolfendorn 2776 m
Fotos ansehenFür 12 Teilnehmer war um halb sieben früh Treffpunkt, um an diesem schönen Tag auf den Wolfendorn (2776m) - Grenzberg am Brenner - zu gehen. Unser Ausgangspunkt befand sich bei der Enzianhütte. Am Beginn etwas kalt, kamen wir aber Richtung Schlüsseljoch (2212m) schnell in die Sonne . Am Joch linkshaltend stiegen wir zur Flatschspitze (2566m) auf. Etwas ausgesetzter ging es südwärts zum Flatschjöchl (2395m). Weiter zuerst entlang einer Lawinenschutzeinrichtung zum Wandfuß des Wolfendorns - von dort gings in etlichen Kehren hinauf zum aussichtsreichen Gipfel (2776m). Neben dem Gipfelkreuz befindet sich auch der Grenzstein Ö/Ital. Die Rundsicht reichte auf die eisbedeckten Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen bis ins Ortlergebiet. Auch die felsigen Kalkberge Richtung Norden waren gut zu sehen. Wieder am Flatschjöchl wählten wir den Weg hinab zur Luegeralm. Ein schöner Waldweg führte zuletzt noch etwas aufwärts zurück zur Enzianhütte. Gut bewirten ließen wir uns dann noch auf der Terasse dieser schön gelegenen Hütte, bevor es wieder auf die Autobahn heimwärts ging.

23. August 2009 - 24. 8. 2009
Familienzelteln Mahdjoch
Fotos ansehenDa die Wetteraussichten für Samstag miserabel waren, wurde unser diesjähriges Familienzelten kurzerhand auf den Sonntag verschoben. Wie sich dann beim Abmarsch herausstellte, war das eine gute Entscheidung. Herrlichster Sonnenschein begleitet uns auf dem Weg zum Mahdjoch, wo sich unser Zeltplatz befindet. 12 Teilnehmer und ein Hund nehmen den Fußmarsch in Angriff, wobei der kleinste (9 Monate) getragen wird. Zuerst ca. 2 km entlang des Inns, weiter durch ein kurzes Waldstück und über frisch gemähte Wiesen. Nach der einen oder anderen Rast erreichen wir um ca. 15:30Uhr den Zeltplatz, wobei die eigentliche Arbeit des Zeltens jetzt erst beginnt. Die Zelte werden aufgebaut, Feuerstelle eingerichtet und die Sitzgelegenheiten hergestellt. Nebenbei wird immer ein wenig gespielt und aus den mitgebrachten Zutaten wird der Teig für das Steckerlbrot geschlagen. Nachdem der Zeltplatz soweit fertig war, konnte dann zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Griller wurde angeheizt Feuer entzündet. Über der Glut wurde dann das Grillgut bzw. das Steckerlbrot solange gewendet bis es perfekt war. Beim gemütlichen Beisammensein hat sich die Zahl der Teilnehmer auf 19 erhöht, wobei zum übernachten dann noch 9 harte Knochen übrig blieben. Am Abend wurde bei Lagerfeuer der herrliche Sternenhimmel mit Sternschnuppen genossen, bevor der gewöhnungsbedürftige Zeltboden zum Schlafen aufgesucht wurde. Am Morgen wurden bei einem guten Frühstück die Wehwehchen (Kreuzschmerzen) besprochen, bevor es dann zum Abbau der Zelte und zum Reinigen der Wiese überging. Nach getaner Arbeit erfolgte die Heimreise und alle waren sich einig, dass ein Zeltabenteuer jedes Jahr auf dem Terminplan stehen sollte.

25. Juli 2009
Piz Buin 3312 m
Fotos ansehenBei Sonnenschein und viel Optimismus starten 22 Teilnehmer Richtung Bielerhöhe. In Landeck beginnt es zu regnen und je näher wir dem Ziel kommen desto stärker regnet es. Daher legten wir eine Kaffeepause ein. Der Aufstieg zur Hütte verlief wie das Wetter abwechslungsreich, Sonnenschein - Regenschauer, immer in dieser Reihenfolge. Auf Grund dieser Wetterlage steigen wir auf dem Normalweg zur Wiesbadenerhütte 2443 m. Während der Regen eine Stunde vom Himmel prasselt, beziehen wir die Lager und stärken uns. Um 1/2 4 reissen die Wolken auf und der Großteil der Mannschaft macht sich auf den Weg zur Tirolerscharte 2970 m. Inzwischen gibt es Wind, Nebel und leichten Schneeschauer. Trotzdem besteigen wir noch zu zehntden Ochsenkopf 3057m. Nach einem Gespräch mit dem Hüttenwirt,der uns wegen der Brüchigkeit abrät, über das Wiesbadenergrätle aufzusteigen, entscheiden wir uns für den Normalweg. Der nächste Tag begrüßt uns mit wolkenlosem Himmel. Um 7 Uhr machen wir uns auf den Weg. Es ist frisch und bei der Querung zur Grünen Kuppe müssen wir ordentlich aufpassen, den bei den Bachüberschreitungen sind die Steine vereist. Nach gut 1 Stunde heisst es anseilen . Nur am Anfang steilt sich der Gletscher auf, dann wird es relativ flach bis zur Buinlücke 3054 m. Am Vortag hat es ca. 15 cm geschneit, was beim Anstieg über den Felsen sogar ein Vorteil ist und mit den Steigeisen problemlos zu steigen ist. Das größere Problem sind hier eher der Ansturm an Bergsteigern. nach gut 3 1/2 Stunden erreichen alle 4 Seilschaften den schmalen Gipfel. Es haben nicht alle auf einmal Platz. Aber der eisige Wind lädt auch nicht für eine längere Rast ein. So machen wir uns auf den Rückweg zur Buinlücke wo wir die Rast nachholen. Eine Seilschaft besteigt noch das Silvrettahorn, der Rest steigt zur Hütte ab. Zu fünft steigen wir noch über den Radsattel zur Bielerhöhe, wo wir alle gemeinsam den schönen Tag bei einem Essen ausklingen lassen.

4. Juli 2009
Familiengrillen
Fotos ansehenNachdem es um 1/2 8 Uhr früh noch regnete verlegten wir das Familiengrillen kurzfristig von der Bergwies zum Schießstand. Mit Kindern für Kinder war unser Motto. Viele Stationen mit verschiedenen Spielen für Alterstufen 3 - 15 Jahren wurden angeboten und auch sehr gut angenommen. Für die Kleinsten gab es viel zum Malen und Ausschneiden. Mit Augenbinde musste man Obst, Gemüse und Süssigkeiten erraten, Gesichter und Arme wurden bemalt, Buttens wurden gepresst, Völkerball gespielt, verschiedene Wurfspiele wurden angeboten, für die Größeren war Slakline und ein Hindernisparcour aufgebaut.Es kam den ganzen Tag keine Langeweile auf. Die Eltern haben fleißig mit geholfen. Natürlich kam auch das Essen und Trinken nicht zu kurz. Einige kurze Regenschauer zwischendurch störten nicht. Am Nachmittag klang das Fest bei Kaffee und Kuchen aus. Hier noch einige Impressionen vom Familiengrillen

28. Juni 2009
Hippold-, Eiskar- und Torspitze
Fotos ansehenDer Wettergott meint es im Juni 2009 nicht sehr gut mit uns und so sehen wir uns wieder gezwungen unser Tourenprogramm zu ändern. Der "Hohe Göll" war aufgrund des instabilen Wetters nicht zu machen. Da wir aber nicht Wetterscheu sind nahmen wir uns ein Ziel in der näheren Umgebung vor, um den Drang nach Freiheit zu befriedigen. Das Ziel war dann für 12 Teilnehmer die Wattener Lizum. Was die meisten nur schneebedeckt aus dem Schitourenwinter kennen, entpuppte sich auch für den Sommer als sehr attraktives Tourenziel. Der Weg führt uns vom Lager Walchen zur Außerlannalm Nieder- bzw Hochlege, weiter über ein herrliches Blumenmeer dominiert von Almrosen zum schottrigen Gipfelaufbau der Hippoldspitze. Von hier an ist der Nebel unser ständiger Begleiter. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast führt uns der Weg weiter über das Hippoldjoch zur Eiskarspitze immer am Grad entlang. Nach einem Gipfelfoto und einem Gipfelbucheintrag lassen wir auch die Eiskarspitze hinter uns und visieren das nächste Ziel die Torspitze an. Dort halten wir uns nicht lange auf und nehmen als Abstieg den direkten Weg über die Süd/Westflanke der Torspitze Richtung Lizumer-Hütte vorbei an der Grauen Wand und an Heeresmüll in Form von Raketenteilen aus Truppenübungen. Die Lizumer Hütte lassen wir links liegen und begeben uns gleich über den Zirbenweg zurück zum Ausgangspunkt dem Lager Walchen. Am Ende der Tour, welche schließlich sogar ohne Regen verlief, muss man sagen, dass dies eine Spitzentour ist, wobei bei schönem Wetter sogar das Prädikat sensationell vergeben werden kann. Bei einer kleinen Jause in der Alten Säge ließen wir die Eindrücke nochmals Revue passieren, bevor die endgültige Heimreise angetreten wurde.

14. Juni 2009
Spielberghorn 2044 m
Fotos ansehenBei bestem Bergwetter wanderten wir, 7 Teilnehmer, von der Burger Alm bei Fieberbrunn auf das Spielberghorn. Nach einer halben Stunde erreichten wir die Spielbergalm. Steiler ging´s nun bergauf bis zum Spielbergtörl. Von hier aus war auch Trittsicherheit an der Südflanke zu einer vorgelagerten Kuppe gefragt. Schöne Blumenwiesen begleiteten uns zum letzten Steilaufschwung Richtung Gipfelkreuz. Die Aussicht war eindrucksvoll. Ganz nah Loferer und Leoganger Steinberge, Steinernes Meer, Wilder Kaiser - um einige zu nennen... Wieder herunter am Törl führte uns ein Pfad zur Einsattelung vor dem Kleberkopf. Vier von unserer Gruppe erreichten noch das Gipfelkreuz des Kleberkopfs (1757m), während sich´s der Rest der Gruppe auf der Almwiese gemütlich machte. Wieder komplett, gingen wir über die obere Spielbergalm zurück zur Burger Alm, wo wir uns im gemütlichen Gastgarten stärkten.

24. Mai 2009
Bike & Hiketour Kragenjoch
Fotos ansehenAufgrund des wider Erwarten schlechten Wetters haben wir uns, das waren heuer 3 wackere Teilnehmer, entschlossen die Bike&Hike Tour aufs Kranzhorn kurzerhand auf eine Tour mit einem kürzeren Anfahrtsweg abzuändern. So nahmen wir die kürzeste Anfahrt und fuhren gleich auf die Kragenalm und dann weiter Richtung Kragenjoch. Nach einer kurzen Schiebepassage erreichen wir das Kragenjoch wo beim Gipfelkreuz eine kleine Rast eingelegt wird. Immer den Regen im Nacken fahren wir bald weiter über bestes Mountainbikegelände zur Achentalalm und weiter nach Oberau. Nach einigen Kilometern auf der Landstrasse erreichen wir in Niederau die Abzweigung zur Möslalm. Zuerst bei leichtem Sonnenschein bergwärts bis kurz unter dem Möslkogel starke Bewölkung einsetzt und uns bei der Möslalm schließlich ein Schauer einholt. Doch da haben wir einen spitzen Unterstand in einer Rumpelkammer erwischt. Die Talfahrt ist dann trotz der Nässe schön zu fahren und den Abschluss bildete schlussendlich der Radweg zwischen Wörgl und Kundl. Schließlich bleibt die Erkenntnis, dass es trotz der nicht überwältigenden Tour die richtige Entscheidung war umzudisponieren und wir freuen uns schon heute auf die nächsten Herausforderungen mit unseren fleißigen Tour-Teilnehmer/innen.

3. Mai 2009
Gabler 3263 m
Fotos ansehen7 Tourengeher machen sich um 04:30 auf den Weg nach Gerlos/Finka, um von dort Richtung Gabler auf zu steigen.. Zuerst flach über den einen oder anderen schneelosen Fleck bis zur Materialseilbahn der Zittauer-Hütte, ehe der erste steile Aufschwung zu der markanten Moräne auf Höhe Zittauer Hütte absolviert wird. Und hier beginnt das Gelände, welches das Herz eines jeden Schitourengehers höher schlagen lässt. Durch noch tief verschneite Mulden und Kuppen, dann im Anschluss über einen grandiosen Hang hinauf zu einem markanten Felsen, welchen man bereits von Weitem sieht. Nach einer langen Querung wird noch der letzte Steile Hang in Angriff genommen, ehe sich alle am Schidepot eine Jause verdient haben. Der Gipfelanstieg wird von einigen Teilnehmern versucht, muss allerdings aufgrund des Neuschnees abgebrochen werden - was allerdings der Freude über diese Tour keinen Abbruch tut. Die Abfahrt ist dann ein einziger Genuss, da ändern auch die kurzen Schiebe- und Tragestrecken durch den Talboden nichts. Im Anschluss lassen wir die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein in der Kühlen Rast nochmals Revue passieren und all jene die mit der heurigen Saison schon abgeschlossen hatten kamen wieder auf den Geschmack.

13. April 2009
Wurmtalerkogel 3225 m
Fotos ansehenUm 06:45 starten 8 Tourengeher im hintersten Pitztal in Mittelberg zur Tour auf den Wurmtalerkogel. Wie es sich für richtige Bergsteiger gehört benützen wir nicht die Seilbahn zur Riffelseehütte ( erste Fahrt 09:00 Uhr ) sondern steigen die harte Piste aufwärts. Am Riffelsee nach gut 1 1/4 Stunden und 500 Hm später begrüßt uns die Sonne. Nun geht es sehr lange dem See und auf der "Riffle" flach dahin. Auch der Weitere Anstieg über "die Löcher " ist nicht steil. Erst der Anstieg über den Riffelferner bis zum Skidepot knapp unterhalb des Gipfels ist etwas steiler aber angenehm zum Gehen. Immer wieder legen wir Trink_ und Photopausen ein. An den vielen Spuren sieht man , dies ist keine einsame Tour. Sie ist ja auch technisch anspruchslos lediglich die Länge fordert etwas Kondition. Die letzten 30 Hm geht man zu Fuß, dann steht man auf den schmalen Gipfel mit grandioser Aussicht. Vom Auto sind wir 4 3/4 Stunden unterwegs. Langsam kommen auch die "Spätaufsteher" und Liftbenützer Richtung Gipfel. Bei der Abfahrt finden wir einen Hang mit Pulver eine kurze Strecke mit Harsch dann aber schwelgen wir an schönstem Firn hinab. Die Schiebestrecke entlang des Sees stärkt noch einmal die Armmuskeln und fördert die Schweissdrüsen. Dann sind wir froh über die Pist ins Tal, denn hier ist der Schnee sehr weich. Nochmals schauem wir in die wunderschöne Bergwelt bevor wir uns zum Einkehrschwung aufraffen.

4. April 2009
Piz Boe 3152 m
Fotos ansehenMit einer einwöchigen Verspätung wird das Abenteuer Piz Boe in Angriff genommen. Durch die Verschiebung hat sich die Teilnehmerzahl von 31 auf 19 reduziert, aber der Bus war bereits bestellt und so machen wir uns am 04.04.2009 um 05:30 dann in Richtung Sella auf den Weg. In Kundl, Rattenberg und Innsbruck werden die Teilnehmer eingesammelt. Nach ca 3-stündiger Fahrt kommt in Wolkenstein die schlechte Nachricht - das Sella- und Grödenjoch ist wegen Lawinengefahr gesperrt. Um nicht zuviel Zeit zu verlieren wird sofort ein Alternativprogramm erstellt, welches wie folgt aussieht.
Die Teilnehmer werden in 2 Gruppen geteilt wobei ein Teil zum Sellajoch aufsteigt und die Lankofelscharte in Angriff nimmt. Diese Gruppe ist 5 Personen stark. Wie man auf den Bildern sehen kann dürfte an der Langkofelscharte der Schnee auch nicht so schlecht gewesen sein. Nach der Abfahrt wird dann zum drüberstreuen noch ein zweiter perfekter Firnhang in Angriff genommen bevor nach einem Sonnenbad zum Bus abgefahren wird
Der 2. Teil der Gruppe steigt ebenfalls zum Sellajoch auf, fährt allerdings hinten über die Piste hinunter zum "Lupo Bianco", wo dann wieder aufgefellt wird und zuerst über die Piste dann über einen Schiweg Richtung "Val Lasties" aufgestiegen wird.
Der Aufstieg durch das Val Lasties wird dann inmitten der Sella zum anstrengenden Genuss. Bei der "Pordoi-Hütte" ist dann klar, dass maximal die Pordoispitze vom zeitlichen her realistisch ist. Diesem Vorschlag können auch einige nicht widerstehen. Die Abfahrt bietet jede Schneeart an und wird inmitten einer wilden Kulisse zum Abenteuer. Da nach mehreren Telefonaten feststeht, dass der Bus nun doch kurzzeitig über das Sellajoch fahren darf entschließen wir uns die 500HM nicht wieder mit den Schiern aufzusteigen sondern im "Rifugio Monti Pallidi" gemütlich auf den Bus zu warten. Nachdem uns dieser abgeholt hat wurde die Tour bei der Heimfahrt im Wipptaler Hof bei einem guten Essen beschlossen. Was bleibt sind eindrucksvolle Erinnerungen an eine außergewöhnliche Tour.

8. März 2009
Zwieselbacher Rosskogel 3081 m
Fotos ansehenEine Gemeinschaftstour Kundl / Breitenbach mit Münster. 17 Personen treffen sich in Haggen. Obwohl wir für unserer Verhältnisse spät weggehen ( 8:00 Uhr ) sind wir die ersten und dürfen dafür bis zum Gipfel spuren. Es hat gut 30 - 40 cm schönsten Pulver am Vortag vorbereitet. Der ganze Aufstieg zieht sich grossteils im Schatten dahin, die beiden Zwingen sind aber selten so problemlos zu begehen. Zwischendurch ziehen dichte Wolken auf und die Sicht wird schlechter, aber nach einer Rast am Gipfel setzt sich für die Abfahrt doch die Sonne durch und wir genießen die schönsten unberührten Hänge bis zum Auto. Bei einem gemütlichen Beisammensein klingt der Tag aus und es wird sicher wieder ein Miteinander geben

15. Februar 2009
Feldalpenhorn 1920 m
Fotos ansehenAuf Grund der großen Neuschneemengen stiegen wir ( 14 Teilnehmer ) auf das Feldalpenhorn. Zunächst noch Wolken zeigte sich zunehmend die Sonne. Je höher wir kommen desto schöner verschneit die Bäume. Bei der Prädastenalm legen wir eine Trinkpause ein, bevor es frisch gestärkt zum Gipfel hinauf geht. Erst im letzten Abschnitt kommt Wind auf, der den Aufenthalt beim Kreuz nur ganz kurz hält, etwas unterhalb in einer Mulde lässt es sich dann gemütlicher rasten obwohl es relativ kalt ist. Die Abfahrt wird zum Genuss. Als Abschluss gibt es wie bei Touren in der Wildschönau üblich die obligate Brezensuppe.

1. Februar 2009
Schneeschuhwanderung Kleiner Gamsstein 1924 m
Fotos ansehenIn der Winterstube knapp vor Hochfügen starten 17 Teilnehmer bei wolkenlosem Himmel zu dieser Wanderung. Gleich zu Beginn ist die " Schlüsselstelle" des Aufstieges. Nach einer halben Stunde erreichen uns die Sonnenstrahlen und gleich wird es wärmer. An der Maschentalalm vorbei geht es in angenehmer Steigung zu unserem Ziel - dem kleinen Gamsstein. Die Vorboten des Föhns sind spürbar, aber knapp unterhalb des Gipfels finden wir einen windstillen Platz für eine gemütliche Rast. Am schönsten ist wohl der folgende Abschnitt zum Loassattel durch unberührten Pulver und verschneiten Bäumen. Nach kurzem Gegenanstieg erreichen wir wieder die Maschentalalm wo wir eine letzte Trinkpause einlegen, bevor es mehr oder weniger schnell zum Auto zurück geht. Dass ein Einkehrschwung eingelegt wird, braucht wohl nicht mehr erwähnt werden.

123456789