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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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14. August 2010
5-Gipfel Klettersteig im Rofan
Fotos ansehenWir sind eine kleine Gruppe, die sich von Maurach in Richtung Haidachstellwand auf den Weg macht. Auch der Regen am Vortag konnte uns nicht abschrecken.
Dafür werden wir bereits bei der Erfurterhütte mit Sonnenschein belohnt und wir sind zuversichtlich den 5-Gipfel Klettersteig vollständig begehen zu können.
Bei Sonnenschein und toller Fernsicht geht es von der Haidachstellwand weiter über Rosskopf, Seekarlspitze, Spieljoch zur Hochiss. Dort freuen sich außer uns auch die Dohlen über eine ausgiebige Gipfelrast. Gestärkt kehren wir über die Dalfazer Alm nach Maurach zurück.

14. März 2010
Agglspitze 3194 m
Fotos ansehenWie im heurigen Winter schon eine Selbstverständlichkeit wird auch diesmal umgeplant. Auf Grund der Wetterlage wird nicht der Hocheiser bestiegen, sondern wir fahren in den Süden ins Pflerschtal. Werden dafür mit wolkenlosem Himmel empfangen. Ist bei der Anfahrt das Ziel noch nicht fixiert, entscheiden wir uns beim Start für die Agglspitze. Zu zwölft steigen wir von Stein zunächst über den Forstweg zur Ochsenhütte. Schneefahnen an den Gipfelgraten lässt uns erahnen was uns blüht. Der kalte Nordföhn beschert aber schönes Wetter im Süden. An den vielen Spuren sieht man wie begehrt die Ziele hier in der Gegend sind. Über 900 Hm zieht sich der steile Hang in unzähligen Spitzkehren empor bis wir den relativ flachen Feuersteinferner erreichen. Die Windböen werden immer stärker, eine lange Rast will niemand halten. Relativ flach geht es nun längere Zeit aufwärts bis wir uns wieder entscheiden. 4 Damen steigen auf einen schönen Skigipfel,die Rochollspitze 3081 m. Der Rest steigt nun wieder steiler zur Magdeburgerscharte. Hier ist das Skidepot. Bis zum Vorgipfel ist der Aufstieg problemlos, der folgende Gratübergang ist allerdings sehr schmal und ausgesetzt,und bei den heftigen Sturmböen nicht ungefährlich, deshalb erreichen nur drei das kleine Gipfelkreuz. Die Abfahrt ist lang und kräfteraubend, aber wunderschön.
Beim Auto blicken wir nochmals zurück auf eine grandiose Landschaft und tolle Tour.

25. Mai 2008
Aiplspitze 1758 m - Jägerkamp 1746 m
Fotos ansehenNachdem die Schneelage eine Fahrt nach Südtirol zur Kassianspitze verhindert hat, haben wir uns nach einer passenden Alternative umgesehen und sind im Schlierseegebiet fündig geworden.
Mit Ausgangspunkt Aurach machen sich 17 Teilnehmer auf den Weg durch das Aurachtal. Am Ende des Tales teilt sich die Gruppe. Ein Teil nimmt den Jägerkamp in Angriff und der andere Teil wählt die Variante über die felsigere Aiplspitze. Bevor man die grandiose Aussicht auf den Gipfeln genießen kann müssen allerdings noch einige Höhenmeter überwunden werden. Beide Gipfel bieten in etwa das selbe Panorama. Mit Blick Wendelstein bis Karwendel- und Rofangebirge, im Hintergrund noch die Zillertaler Alpen bietet sich eine Aussicht der Sonderklasse. Vom Jägerkamp kann man noch dazu einen herrlichen Blick auf den Schliersee genießen.
Nach einer Gipfelrast wird der Abstieg Richtung Spitzingsee angegangen. Oberhalb der Schönfeldhütte treffen sich beide Gruppen wieder. Wobei einige noch nicht genug hatten und zusätzlich zur Aiplspitze noch den Jägerkamp bestiegen.
Auf der Schönfeldhütte treffen sich die beiden Gruppen dann endgültig und nehmen nach einer Stärkung noch gemeinsam die letzten Höhenmeter Richtung Spitzingsattel in Angriff.
Die Begeisterung über die erste Bergtour war nach der Tour bei allen Teilnehmern vorhanden und so freuen wir uns schon auf weitere Touren im Jahr 2008.


11. Jänner 2009
Aleitenspitze 2449 m
Fotos ansehen18 Schneehungrige machten sich beim Gasthof Wegscheid bereit zum Aufstieg. Bis zur Bambergerhütte mussten wir im Schatten aufsteigen, dann zeigte sich nach 2 Stunden die Sonne. Angenehme Temperatur und kaum Wind sowie Sonnenschein von einem wolkenlosem Himmel machten den restlichen 2 stündigen Aufstieg zum Gipfel zu einem Genuß - zumindest für die meisten. Knapp 50 Hm unter dem Gipfel war das Skidepot, der Gipfelgrat war total abgeblesen daher stapften wir zu Fuß. Nach ausgiebiger Rast war auch die Abfahrt durch schönen Pulver eine wahre Freude. Knapp vor der Bambergerhütte fellten wir nochmals auf und stiegen gut 20 Minuten Richtung Schafsiedel auf. Bei der folgenden Abfahrt forderte ein eng gesteckter Slalom unser Fahrkönnen etwas heraus. 10 Minuten Tragestrecke dann noch bevor es in großem Tempo den Fortsweg abwärts zum Auto ging.

10. September 2006
Alpbacher Bikerrunde
Fotos ansehenTrotz bester Wettervorhersage macht sich nur eine klein Schar von Radlern (4 an der Zahl) auf den Weg. Zum Aufwärmen geht es über den Radweg nach Strass und dann ins Zillertal bis Stumm, von wo sich die Straße steil bergauf über den Stummerberg in den Märzengrund zieht. Der letzte Anstieg zur Kotalm und weiter zur Abzweigung Leixlhütte ist durch die einstrahlende Sonne sehr kräfteraubend. Nach einer kurzen Schiebestrecke von etwa ½ Stunde erreichen wir die Steinbergalm. Dort wird kurz gerastet und etwas Ballast in Form von Käse gekauft, damit bei der anschließenden Talfahrt das Rad besser in den Kurven liegt. Nach einer langen Abfahrt noch ein steiler Anstieg bis Alpbach und dann die Höhenstraße hinaus nach Brixlegg. Nach einer Eispause in Rattenberg wird die Heimfahrt angetreten.

20. August 2006
Aperer Freiger 3262 m
Fotos ansehenTrotz einer nicht optimalen Wettervorhersage machten sich 10 Bergsteiger auf den Weg zum 3262m hohen Aperen Freiger. Vom Ausgangspunkt bei der Grabaalm auf 1590m geht es los durch Waldgelände hinauf zur Sulzenaualm und weiter zur Sulzenauhütte. Ab hier hat man dann immer den Gletscher im Blickfeld. Durch ein herrliches Gletschervorfeld und über riesige Moränen geht’s zum Aussichtspunkt Hundsheim, von dort über das Westgrad bei leichter Blockkletterei hinauf zum Gipfel des Aperen Freigers, von wo einem ein herrlicher Rundblick über die gesamten Stubaier Alpen mit all seinen Gletschern geboten wird. Aufgrund des aufziehenden Wetters müssen wir allerdings den Genuss bald wieder einbremsen und den Abstieg antreten. Auf ca 2500m setzte dann leichter Hagel gemischt mit recht starken Regen ein, welcher uns bis ins Tal begleitete. Nach einem Regenerationszwischenstopp im Cafe Waldrast traten wir wieder bei strahlendem Sonnensche die Heimreise an und alle waren sich einig, dass der Regen die schönen Eindrücke einer tollen Tour nicht schmälern konnte.

14. August 2005
Bamberger Hütte - Wildalpseen - Schafsiedel 2447 m
Fotos ansehenZu Viert machen wir uns um halb acht auf den Weg in die Kelchsau. Im Kurzen Grund beim Gasthof Wegscheid beginnt unsere Wandertour, die über die Bamberger Hütte zu den Wildalpseen und auf den Schafsiedel führt. (Ein idealer Aussichtsberg über die Kitzbühler -und Zillertaler Alpen) Das Wetter ist ideal zum Wandern - nicht zu warm, aber trocken. Das Gebiet um die Wildalpseen ist herrlich - an warmen Tagen könnte man hier sehr gut eine Runde schwimmen. Am Gipfel angekommen ziehen dann einige Nebelfelder über die Berge. Der "Wettergott" meint es allerdings gut mit uns - so kommen wir um 15.00 Uhr noch bei trockener Witterung zurück zum Auto. Dann lassen wir einen herrlichen Tag noch bei Kaffee und einer guten Jause im Gasthof Wegscheid ausklingen.

25. Juni 2006
Bike & Hiketour Karwendel
Fotos ansehenBis Terfens fahren wir ( das sind zehn Begeisterte ) mit dem Zug. Das Wetter macht zunächst keinen guten Eindruck bessert sich aber zunehmend und es wird ein wunderbarer Tag. Mit dem Rad bewältigen wir 1000 hm über die Ganalm, Walderalm zur Hinterhornalm. Mit Foto und Schaupausen vergehen dabei 2 1/2 Stunden. Die Wolken werden immer dünner. Hier bilden sich 2 Gruppen. Mit 6 Personen - wie immer die Frauen in der Mehrzahl - machen wir uns auf den Weg zur Walderkampspitze. Bis zum Gipfel 2565 m sind es nochmals über 1000 Hm wobei es zeitweise über ausgesetzte Gratstellen führt. Zuletzt noch eine angenehme Kraxlerei dann stehen wir nach weiteren 2:20 Stunden beim herrlichen Gipfelkreuz. Zurück bis zum Felix Kuen Gedächtnissteig den kurzen Klettersteig hinauf und schon stehen wir am Hundskopf 2243 m. Wir verfehlen nur knapp die 2 Gruppe, die vor uns dieses Ziel erreicht. Auf der Hinterhornalm löschen wir noch den Durst und füllen den Bauch, bevor es in rassanter Fahrt die Mautstraße hinuntergeht nach Gnadenwald, ein kurzer Besuch der neurenovierten Maria Larchkapelle und ein "Eilkaffee" in Terfens sind noch drinnen bevor wir um 18 Uhr in den Zug steigen. Mit den kurzen Gegenanstiegen sind es 2100 Hm Auffahrt und Aufstieg.

17. Juni 2007
Bike & Hiketour Kellerjoch 2344 m
Fotos ansehenWir starten in Kundl und fahren über Rotholz und Brettfall zum Schlittererberg und durch den Teufelsgraben zur Kaunzalm 1525 m. Nach 1000 hm mit dem Rad steigen wir zu Fuß weiter. Über die Arzjochkapelle erreichen wir die Bergstation der Spieljochbahn. 15 Minuten später sind wir wieder alleine unterwegs. Es geht über den Alpinsteig um das Metzenjoch herum auf das Kellerjoch, wobei Trittsicherheit erforderlich ist. Nachdem es recht frisch ist - die Sonne will nicht recht hinter den Wolken hervor - steigen wir zur Kellerjochhütte ab um eine ausgiebige Rast ein zu legen. Der Steig Richtung Gratzenkopf erfordert noch einiges an Aufmerksamkeit da einige Lawinenkegel zu queren sind. Der weitere Abstieg führt dann weglos durch Almrosenböden zurück zur Kaunzalm. 8 Stunden sind wir bis hierher unterwegs.bei der Heimfahrt heizt uns die Sonne wieder ordentlich ein.

24. Mai 2009
Bike & Hiketour Kragenjoch
Fotos ansehenAufgrund des wider Erwarten schlechten Wetters haben wir uns, das waren heuer 3 wackere Teilnehmer, entschlossen die Bike&Hike Tour aufs Kranzhorn kurzerhand auf eine Tour mit einem kürzeren Anfahrtsweg abzuändern. So nahmen wir die kürzeste Anfahrt und fuhren gleich auf die Kragenalm und dann weiter Richtung Kragenjoch. Nach einer kurzen Schiebepassage erreichen wir das Kragenjoch wo beim Gipfelkreuz eine kleine Rast eingelegt wird. Immer den Regen im Nacken fahren wir bald weiter über bestes Mountainbikegelände zur Achentalalm und weiter nach Oberau. Nach einigen Kilometern auf der Landstrasse erreichen wir in Niederau die Abzweigung zur Möslalm. Zuerst bei leichtem Sonnenschein bergwärts bis kurz unter dem Möslkogel starke Bewölkung einsetzt und uns bei der Möslalm schließlich ein Schauer einholt. Doch da haben wir einen spitzen Unterstand in einer Rumpelkammer erwischt. Die Talfahrt ist dann trotz der Nässe schön zu fahren und den Abschluss bildete schlussendlich der Radweg zwischen Wörgl und Kundl. Schließlich bleibt die Erkenntnis, dass es trotz der nicht überwältigenden Tour die richtige Entscheidung war umzudisponieren und wir freuen uns schon heute auf die nächsten Herausforderungen mit unseren fleißigen Tour-Teilnehmer/innen.

18. Juli 2004
Bike & Hiketour Krimmlertal - Gamskogel 2888 m
Fotos ansehenNur 4 Teilnehmer starten in Krimml mit dem Rad. 18 km und 700 Hm sind es bis zur Materialseilbahn der Warnsdorferhütte. Der Blick auf den Talschluß wird von km zu km imposanter. Die ganze Runde vom Maurerkeeskopf bis zur Dreiherrnspitze umrahmt vom Krimmlerkees stellt sich in den Weg. Zu Fuß sind es dann noch 1000 Hm bis zu unserem Ziel dem Gamskogel. Nach 4 Stunden stehen wir am Gipfel. Wir machen auch noch einen Abstecher zu einem nahe der Warnsdorferhütte gelegenen Eissee. Nach einer Kuchenpause bei der Hütte und dem Abstieg zu den Rädern sausen wir sprichwörtlich die sehr gute Straße bis zum Ausgangspunkt. Noch lange schwärmen wir von der herrlichen Gebirgskulisse.

5. Juli 2008
Bike & Hiketour Krimmltal - Gamsspitzl 2888 m
Fotos ansehenNachdem wir vor 4 Jahren diese Tour schon einmal unternommen haben, mehrten sich die Stimmen nochmals eine Bike&Hike Tour ins Krimmltal und aufs Gamsspitzl zu unternehmen. Der Zuspruch ließ eine enorme Menschenansammlung erwarten - umso erstaunter waren wir, als wir am Samstag dann zu viert die Tour in Angriff nahmen. Dies konnte allerdings den Genuss der landschaftlichen Schönheit des Krimmltales und des imposanten Talschlusses mit Blick auf herrliche Dreitausender nicht schmälern. Von der Materialseilbahn auf die Warnsdorferhütte 2336m und weiter auf das Gamsspitzl 2888m teilte sich die Gruppe, wobei die ersten Beiden bei bedeckten Himmel und sehr kalten Wind den Gipfel erreichten und die beiden Genießer mit herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für die Mühen belohnt wurden. Der Ausblick war der Selbe - mit einem Wort sensationell. Blick zur Kürsinger Hütte, Großer Geiger, Maurerkeesköpfe, Simonyspitzen (östliche und westliche), Dreiherrenspitze, um nur einige zu nennen. Bei der Warnsdorferhütte war dann wieder Treffpunkt und von dort wurde der gemeinsame Abstieg zur Materialseilbahn angetreten. Nach einem kurzen Bekleidungswechsel traten wir die genussvolle Abfahrt durch das Krimmltal und vorbei an den Krimmler Wasserfällen an.


19. Juni 2005
Bike & Hiketour Österreichischer Schinder 1808 m
Fotos ansehenUm 7.30 Uhr war Start zu einer schönen Bike & Hiketour zum Trausnitzberg (Österreichischen Schinder). Die Strecke führt von Kramsach - Aschau zum Kaiserhaus, der Ache entlang bis zum Zollhaus, wo eine Straße links Richtung Kreuth abzweigt. Von hier aus geht es gnadenlos bergauf! Die letzten ca. 550 Höhenmeter werden zu Fuß bewältigt, um dann einen herrlichen Blick über die Bayrischen Voralpen zu genießen.
Der rege Zuspruch und die grenzenlose Begeisterung von 11 TeilnehmerInnen - nach der letzten Bergwertung - macht uns sicher: So etwas muss wiederholt werden!

27. Juni 2010
Blaubergüberschreitung
Fotos ansehenBeim Wildbad Kreuth beginnt unsere großartige Überschreitung über 5 Gipfel. Bis Siebenhütten geht es fast eben das Tal einwärts. Dann beginnt der schmale Steig angenehm bis zum Weissenbachkopf 1352 m. Nach einem kurzen Abstieg geht es aufwärts zum Halsspitz-Steilaufbau. Der Steig wird schrofig und stellenweise ausgesetzt. Nach 4 Stunden stehen wir auf der Halserspitze 1862 m. Sonniges und angenehm warmes Wetter begleiten uns den ganzen Tag. Der Weiterweg über den Grat Blaubergkopf - Blaubergschneid und Wichtelplatte ist gut einsehbar. Nach steilem Abstieg zur Blaubergalm ereichen wir den Abzweig zur Großen Wolfsschluch. Bis hierher sind wir weitere 2 Stunden unterwegs. Jetzt folgt der alpinste Teil der Überschreitung - der Abstieg durch die Schlucht er verläuft über unzählige kleine steile Kehren in abschüssigem Schrofengelände teilweise drahtseilgesichert in den Talschluss der Felsweissach, wo wir unser Füße im kühlen Nass abkühlen. Nach einem Besuch des schönen Wasserfalles in der kleinen Wolfsschlucht wandern wir gemütlich zur Siebenhütten Jausenstation. Nach gemütlicher Rast sind die letzten 20 Minuten zum Auto entlang des Glussbettes ein wahrer Genuss. Mit 8 Stunden reiner Gehzeit eine lange aber wunderschöne Tour - nach Meinung aller 16 Teilnehmer.

23. Juni 2012
Blütenwanderung in den Dolomiten
Fotos ansehenNach Ankunft am Grödner Joch (2121m) und Genuß eines Cappuccino starten wir (10 Teilnehmer) unsere 2-tägige Blütenwanderung am Kolfuschger Höhenweg. Abwechselnd bestaunen wir die Blumenpracht und das beeindruckende Bergpanorama auf die nahe Sellagruppe. Mit Blick auf den Hausberg Kolfuschgs (Sassongher 2665m) erreichen wir die Edelweißhütte. Einige von uns gehen noch über den Col Pradat hinunter nach Kolfuschg. Weiter gehts den Höfeweg entlang nach Corvara und zum Gasthaus Ladinia. Wir bekommen ein sehr gutes und reichhaltiges ladinisches Abendmenü serviert. In geselliger Runde und einem oder mehreren Gläschen Wein beenden wir den netten Abend.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter durch das Gadertal nach La Val (Wengen). Wir wandern heute auf dem Wengener Höhenweg, immer am Fuße der Kreuzkofelgruppe. Ein kleiner Abstecher zur Schneegrotte (ein vom Wasser ausgehöhltes Schneekar) hat sich gelohnt für tolle Fotomotive. Zu Mittag erreichen wir die Heiligkreuzkirche auf 2045m Höhe. Im anschließenden Wallfahrtsgasthaus stärken wir uns, bevor wir am Wengener Kreuzweg wieder abwärts gehen. An den Armentarawiesen wird dann immer wieder fleißig fotografiert. Kohlröschen, Knabenkraut, Goldpippau, Lichtnelke, Mehlprimel, Brillenschötchen, Kärntner Kuhtritt...um nur einige zu nennen, begleiten uns hinab. Noch ein Stück durch den Wald und wir erreichen unseren Ausgangspunkt . Über Altwengen fahren wir bis zum Dorfwirt und lassen dort bei Eis, Kaffee usw. ein schönes Dolomitenwochenende ausklingen, ehe wir die Heimfahrt antreten.

18. November 2007
Breitegger Gern 1980 m
Fotos ansehenBei schönem Wetter starten beim Fischteich in Schönanger 15 Schneehungrige zur Skitour auf den Gern. Die Spur zieht angenehm hinauf zur Koberalm wo die erste Trinkpause eingelegt wird. Überraschend gibt es auf dieser Seite relativ wenige Abfahrtsspuren. Nach 2 - 2 1/2 Stunden , je nach Kondition - stehen alle am Gipfel. Die Sonne versteckt sich leider hinter Wolken trotzdem ist am Gipfel ganz angenehm. Wie im Rausch dann die Abfahrt in schönstem Pulver hinunter zum Ausgangspunkt. Am Schwierigsten gestaltet sich die Suche nach einem offenen Lokal, denn ohne Einkehrschwung fehlt etwas.

18. April 2010
Breiter Grieskogel 3287 m
Fotos ansehenAm Sonntag den 18.04.2010 machten sich 14 Teilnehmer auf die Reise ins Ötztal nach Niederthai - Manche mit einen kleinen Umweg - aber schließlich trafen alle ein. Das Wetter war nicht so berauschend, wie vorhergesagt aber zumindest gab es keinen Niederschlag (vorerst). Nach einem kurzen Steig, weiter auf einer Forststrasse und auf einem Ziehweg erreichten wir das Grasstalltal, wo wir für einige Zeit kaum Höhenmeter machten. Am Talschluss wurde dann links ein steiler Hang bezwungen, wobei auf einer Höhe von ca. 2950 m der Grasstallferner betreten wurde. Nach dieser kurzen aber schönen Gletscherbegehung wurde dann der Gipfelaufbau des 3287m hohen Breiten Grieskogels in Angriff genommen. Ein Teil unserer Gruppe entschloß sich die letzten Meter ohne Schi zurückzulegen. Am Gipfel folgte eine gemütliche Pause bei angenehmen Temperaturen und einem Gipfelfoto. Die Aussicht war zwar durch Nebel getrübt. Die Abfahrt war ein Genuss (bis auf den dichten Nebel und Schneefall im Mittelteil), was auch für die letzten Höhenmeter entschädigte, wo die Schier zu tragen waren. Alles in allem eine gelungene Tour mit zufriedenen Schitourengehern

14. November 2010
Brünnstein 1619 m
Fotos ansehenFür 12 Teilnehmer war der Ausgangspunkt Mühltal oberhalb von Oberaudorf. Wir wählten den Weg Wildgrub und nördlich vorbei am großen Brünnberg. Teilweise war der Weg sehr feucht und rutschig. Er führte in 2 Stunden durch Hochwald zum Brünnsteinhaus. Endlich wurde die Sicht freier und man blickte auf schneebedeckte Berge. Nach kurzer Rast stiegen wir in gut 30 Minuten Weiter auf dem gesicherten Julius Mayr- Weg durch originelle Passagen zum Kapellchen am Gipfel. Einige stiegen noch hinüber zum nahen Gipfelkreuz. Traumhaftes Wetter und durch den Föhn klare Sicht lies die Gipfel ganz klar erkennen und genießen. Der Abstieg erfolgte durch die Südwestflanke zurück zur Hütte. Dort waren wir fast alleine - nur ca. 200 andere Bergsteiger - dementsprechend lang musste man für ein Bier anstehen. Der Rückweg zum Auto erfolgte entlang des kleinen Brünnberges hinunter nach Rechenau.

8. Mai 2005
Burrone Klettersteig
Fotos ansehenAnstatt 3700 m nur 891 m. Das klingt zwar äußerst schwach, aber der Wintereinbruch und das schlechte Wetter am Alpenhauptkamm führen zur Absage der Venedigerskitour. Um der Kälte im Norden zu entfliehen, unternehmen wir ein Ersatztour in den Süden nach Mezzocorona. Der Klettersteig "Sentiereo attrezzato Burrone Giovanelli" durch die Burroneschlucht steht auf dem Programm. Es ist ein sehr interessanter Steig entlang steiler Wände, die meiste Zeit am Grund der engen Schlucht oder neben Wasserfällen. Eine ideale Tour im Frühjahr. Allerdings ist der Andrang recht groß, sodass es sich gerade zu Beginn des Steiges mit der Schlüsselstelle, 2 senkrechten Leitern recht staut. 1 1/2 Stunden benötigen wir für den Steig. Angenehm geht es weiter über einen Höhenweg nach Monte einem kleinen Dorf hoch über der Etsch. Ein schöner Steig führt dann - begleitet von herrlichen Tiefblicken hinunter zum Ausgangspunkt. Neben den vielen schönen Eindrücken bleibt uns auch der blaue Himmel und die angenehmen Temperaturen in Erinnerung.

21. August 2004 - 22. 8. 2004
Dachsteingebiet
Fotos ansehenDas Wetter meint es nicht gut mit uns. Auch in Hallstatt hängen die Nebel tief herunter und Regen prasselt vom Himmel. Trotzdem machen wir uns - das sind immerhin 15 Hochmotivierte - mit Regenausrüstung auf den Weg zur Simonyhütte. 3 1/2 Stunden benötigen wir für den Aufstieg, unterstützt von der Bundesheerseilbahn. Als Belohnung hört der Regen auf und die Nebel steigen in die Höhe. Nach dem Abendessen besuchen wir die neue ganz tolle Kletterhalle, die etwas abseits der Hütte liegt, müssen aber schon wieder gegen Wind und Schneeschauer ankämpfen. Der Wetterbericht vom Sonntag bringt uns die Gewissheit, daß mit der Gipfelbesteigung nichts wird. Ja der Sturm während der Nacht und auch noch der starke Regen beim Frühstück bringt den geplanten Übergang zur Adamekhütte in Gefahr. Um 8 Uhr zeigt sich plötzlich eine Lücke in den Wolken. Rasch gehen wir los. Ein starkes Gemisch aus Wind, Nebel, einigen Sonnenstrahlen begleitet uns lange Zeit, jedoch bleiben wir trocken. Über den Hohen Trog und die Hoßmandscharte führt der, zum Glück im Nebel gut markierte Steig, in gut 5 Stunden zur Adamekhütte. Jetzt um die Mittagszeit zeigt sich mehr und mehr die Sonne. Der Abstieg zu den Gosauseen zieht sich auch noch ordentlich in die Länge. Am späten Nachmittag zeigt sich sogar der Dachstein für einige Augenblicke ohne Wolkenhaube. Am Ende sind doch alle überzeugt, daß eine Absage der Tour die schlechteste Alternative ist.

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