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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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18. Dezember 2005
Schatzberg 1880 m
Fotos ansehenEine große Menge Neuschnee und Lawinenstufe zwischen 3 und 4 sowie starke Höhenwinde. Voraussetzungen für den Schatzberg. Aus guten Gründen starten wir etwas später als gewohnt. Spuren bleibt uns erspart. In gemütlichem Tempo steigen wir zum Gipfel. Das Wetter ist recht passabel, nur im Gipfelbereich bläst uns der Sturm den feinen Schnee ins Gesicht, der Aufenthalt ist dementsprechend kurz. Durch staubende Schneemassen geht es talwärts wobei bei flacheren Abschnitten durchaus Stockeinsatz erforderlich ist. Abgerundet wird der Tag durch eine Übung mit Vs Gerät, Schaufel und Sonde. Natürlich darf ein abschließender Einkehrschwung nicht fehlen.

13. November 2005
Veitsberg 1787 m - Frechjoch 1775 m - Thalerjoch 1775 m
Fotos ansehenIn mittleren Höhenlagen außergewöhnlich milde Temperaturen meldet der Wetterbericht. Daher wird diese Wanderung zu einem schönem Erlebnis. Bis zur Veitsbergalm benützen wir den Forstweg, dann führt der Steig etwas steiler zum Grat hinauf und dort entlang zum Gipfel. 2 1/2 Stunden dauert der Anstieg wobei die Gipfelschau immer grandioser wird. Nach ordentlicher Rast steigen wir auf und ab in 45 Minuten zum Thalerjoch. Nach einer weiteren Gipfelschau steigen wir querfeldein über steile Rasenhänge und Rinnen, nach dem Motto - wo Kühe durchkommen, kommen auch wir durch - zur Riedebenalm. Ein sehr schöner Steig durch einen Wald der sein buntes Kleid schon fast abgelegt hat, führt uns zurück zum Ausgangspunkt. Für 12 Teilnehmer eine gelungene Tour nahegelegen und doch unbekannt.

16. Oktober 2005
Persailhorn 2347 m
Fotos ansehen7 Personen starten in Saalfelden in Richtung Wiechenthalerhütte. Nach 15 Minuten erreichen wir die Hochnebelgrenze und ein wolkenloser Himmel erhebt sich über uns. Schon beim Aufsteig zur Hütte ist der Blick in die Hohen Tauern gewaltig und steigert sich von Meter zu Meter. Nach 2 Stunden erreichen wir die Hütte. Nach einer gemütlichen Rast in der wärmenden Sonne beginnt der Ernst. Wir beschließen den Aufstieg über den Südwandklettersteig um die Sonne auszunützen. Es ist zwar kein schwieriger Steig trotzdem heißt es einige Male ordentlich zupacken. Nach insgesamt 4 1/2 Stunden dürfen wir eine ordentliche Jause genießen. Vorallem aber schauen, schauen, schauen. Die Zeit ist zu kurz um alle Gipfel aufzuzählen. Der Abstieg erfolgt über den Wildentalklettersteig, denn jetzt am Nachmittag ist auch im Schatten die Luft erwärmt. Wir nützen die wärmende Sonne und genießen ein gutes Essen bei der Hütte, bevor wir den schön angelegten Weg ins Tal zum Auto in Angriff nehmen. Immer wieder fällt der Blick zurück zu unserem Berg.

11. September 2005
Pišadú 2985 m
Fotos ansehen13 Bergsteiger machten sich am Sonntag mit dem Bus auf die Reise zur Sellagruppe in Südtirol. Das Wetter wandelte sich von wolkenlos um 5:30 Uhr in Kundl, über Schlechtwetter bei der Fahrt Richtung Süden, bis hin zu ganz schön - nebelig beim Grödnerjoch.
Dort gab es noch eine kleine Stärkung bevor es den Höhenweg zum Einstieg des Klettersteiges entlang ging. Der Fels war griffig zum Klettern und die Route sehr abwechslungsreich. Mal senkrecht, dann wieder eine Querung und als Abschluss des Klettersteiges eine Hängebrücke, die beim Einen oder Anderen das Herz ein wenig höher schlagen ließ. Bei der Pisciadu-Hütte kam ein Regenschauer gerade recht, um sich für die Pisciadu-Spitze zu stärken. Acht von der Gruppe gingen auf die Spitze, wo ein kleines Nebelfenster kurz die Sicht ins Tal gewährte. Die anderen Fünf brachen über das Hochplateau der Sella gleich auf ins Val Lastiës, wo sich die Gruppe wieder vollständig beim Bus traf. Auf der Heimfahrt wird noch die Fahrt übers Sellajoch bei Sonnenschein genossen und kurz vor der Autobahn die Tour mit einem guten Abendessen abgeschlossen.

14. August 2005
Bamberger Hütte - Wildalpseen - Schafsiedel 2447 m
Fotos ansehenZu Viert machen wir uns um halb acht auf den Weg in die Kelchsau. Im Kurzen Grund beim Gasthof Wegscheid beginnt unsere Wandertour, die über die Bamberger Hütte zu den Wildalpseen und auf den Schafsiedel führt. (Ein idealer Aussichtsberg über die Kitzbühler -und Zillertaler Alpen) Das Wetter ist ideal zum Wandern - nicht zu warm, aber trocken. Das Gebiet um die Wildalpseen ist herrlich - an warmen Tagen könnte man hier sehr gut eine Runde schwimmen. Am Gipfel angekommen ziehen dann einige Nebelfelder über die Berge. Der "Wettergott" meint es allerdings gut mit uns - so kommen wir um 15.00 Uhr noch bei trockener Witterung zurück zum Auto. Dann lassen wir einen herrlichen Tag noch bei Kaffee und einer guten Jause im Gasthof Wegscheid ausklingen.

13. August 2005
Große Sandspitze 2772 m
Fotos ansehenAbfahrt um 4 Uhr Früh bei leichtem Regen, in Lienz zeigt sich ein strahlend blauer Himmel. Der Aufstieg beginnt bei der Dolomitenhütte und führt in gut 1 1/2 Stunden zur Karlsbaderhütte. Nach einer kurzen Rast geht es Richtung Sandspitze, wir entscheiden uns für den Jägersteig. Es geht gleich los mit einem senkrechten, nassem Kamin, dann wechseln sich leichte Kletterstellen mit Gehgelände ab. Kurz unterhalb des Gipfels die eigentliche Schlüsselstelle, eine senkrechte luftige Querung. Es erreichen alle 9 Teilnehmer den Gipfel bei zunehmender Bewölkung und kaltem Wind entschließen sich 5 davon über den Ari Schüberl Weg zurück zur Hütte zu steigen. Zu viert nehmen wir den Übergang über den neu angelegten Panoramaklettersteig in Angiff. Daumen, Galitzenspitze und Großer Laserzkopf werden dabei überschitten bzw. überklettert. Obwohl der Klettersteig recht ausgesetzt ist und keine "Erholungsphasen " bietet, sichern wir uns nur selten, denn das Wetter verschlechtert sich zunehmend. In einer Stunde erreichen wir das Ende des Steiges und eine weitere 1/2 Stunde später sind wir wieder bei der Laserzhütte. Rasch geht es zur Dolomitenhütte hinunter, die wir bei einsetzendem Regen erreichen.

6. August 2005
Monte Casale 1604 m
Fotos ansehenLeider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, die Tour auf den Schalfkogel kann nicht durchgeführt werden. Als "Ersatz" fahren wir Richtung Gardasee bis Pietramurata. DieVia Ferrata Ernesto Che Guevara steht auf dem Programm. Wenn man bei der Anfahrt die 1400 m hohe Felswand sieht, glaubt man nicht, hier durch zu kommen. Dabei ist die größte Schwierigkeit des Klettersteiges seine Länge. Einige Wadenkrämpfe gab es dann schon. Trotz reiner Südseite und niedriger Höhe war die Temperatur recht angenehm. Während des ganzen Aufstieges sieht man den smaragdgrünen Lado Toblino unter sich liegen. Nach etwa 1000 Hm Klettersteig sind bis zum Ziel noch 400 Hm steiler Weg zu bewältigen. Während das Gipfelkreuz direckt an der Wandkante steht, ist die "Rückseite" des Berges eine riesige Wiesenfläche mit dem Rifugie Zion. Nach 5 Stunden Anstrengung schmeckt sogar ein Dosenbier. Für den Abstieg nach Sarche brauchen wir dann noch gute 2 Stunden. Der Tag klingt bei einer sehr guten Pizza aus.

17. Juli 2005
Rinnenspitze 3003 m
Fotos ansehenNach einem Bergsturz ist die Straße zur Oberißalm blockiert, daher parken wir in Sedugg. Dies bedeutet allerdings einen zusätzlichen Marsch von 1 Stunde, kann uns aber nicht erschüttern. Nach 2 Stunden Gehzeit stehen wir bei der Franz Sennhütte. Mit jedem Meter den wir nun höher steigen wird das Panorama großartiger. Noch eine kurze Rast knapp unterhalb des Rinnensees. Hier entscheiden sich 4 Teilnehmer aus der Gruppe von 17 Personen zum See zu marschieren. Froh sind wir, daß sich die Sonne immer wieder hinter den Wolken versteckt, so geht der sehr steile Schlußanstieg um die Mittagszeit recht angenehm zu steigen. Mit leichter Kletterei erreichen wir nach gut 4 3/4 Stunden den Gipfel. Ein tolles Gipfelpanorama und ein herrlicher Tiefblick zum See lassen jede Mühe rasch vergessen. Nach einem kurzen Abstecher zum Rinnensee, geht es zurück zum Ausgangspunkt.

26. Juni 2005
Wanderung Lodron 1925m
Fotos ansehenEin Besuch bei der Alm von Sepp Kahn - dem bekannten Mundartdichter - steht auf dem Programm und 19 Teilnehmer sind dabei. Als wir in Steinberg losmarschieren schaut es noch nach Regen aus, aber das Wetter bessert sich zusehends. Nach gut 1 1/2 Stunden kommen wir zur Alm. Der Großteil der Gruppe geht gleich weiter zum Lodron. Die riesigen Almrosenfelder begleiten uns den ganzen Weg, wir bestaunen dies außerordentliche Farbpracht. Gemütlich geht es zurück zur Alm. Bei einer "originalen" Almjause mit Brot, Butter, Käse und frischer Milch, werden wir von Sepp Kahn auch noch mit lustigen Geschichten verwöhnt. So gestärkt und erheitert machen wir uns auf den Rückweg.

19. Juni 2005
Bike & Hiketour Österreichischer Schinder 1808 m
Fotos ansehenUm 7.30 Uhr war Start zu einer schönen Bike & Hiketour zum Trausnitzberg (Österreichischen Schinder). Die Strecke führt von Kramsach - Aschau zum Kaiserhaus, der Ache entlang bis zum Zollhaus, wo eine Straße links Richtung Kreuth abzweigt. Von hier aus geht es gnadenlos bergauf! Die letzten ca. 550 Höhenmeter werden zu Fuß bewältigt, um dann einen herrlichen Blick über die Bayrischen Voralpen zu genießen.
Der rege Zuspruch und die grenzenlose Begeisterung von 11 TeilnehmerInnen - nach der letzten Bergwertung - macht uns sicher: So etwas muss wiederholt werden!

22. Mai 2005
Sonnenaufgangstour Voldöpper Spitze 1509 m
Fotos ansehenMitten in der Nacht - um 3:20 Uhr - brachen 23 vollmotivierte Bergsteiger auf, um bei Sonnenaufgang am Voldöpper Spitz den Tag zu begrüßen. Ausgerüstet mit Stirnlampe ging es über den Steig zum Gipfel, der um 5:20 Uhr erreicht wurde. Die Sonne ließ hinter den Wolken noch etwas auf sich warten. In der Zwischenzeit wurde der "Tisch" für ein dazugehöriges Frühstück gedeckt: Kaffee, Tee, Juice, Brot, Butter, Marmelade, Wurst, Käse, Zopf und Kuchen - alles was das Herz begehrt und sogar auf einer Tischdecke! Die Sonne blickte dann oberhalb der Wolken hervor und so wurde mit einem Glas Sekt auf diese außergewöhnliche Tour angestoßen! Nach dem gemütlichen Frühstück verlief der Rückweg über die Bärengrube zum Ausgangspunkt am Krummsee.
Inge und Christian

8. Mai 2005
Burrone Klettersteig
Fotos ansehenAnstatt 3700 m nur 891 m. Das klingt zwar äußerst schwach, aber der Wintereinbruch und das schlechte Wetter am Alpenhauptkamm führen zur Absage der Venedigerskitour. Um der Kälte im Norden zu entfliehen, unternehmen wir ein Ersatztour in den Süden nach Mezzocorona. Der Klettersteig "Sentiereo attrezzato Burrone Giovanelli" durch die Burroneschlucht steht auf dem Programm. Es ist ein sehr interessanter Steig entlang steiler Wände, die meiste Zeit am Grund der engen Schlucht oder neben Wasserfällen. Eine ideale Tour im Frühjahr. Allerdings ist der Andrang recht groß, sodass es sich gerade zu Beginn des Steiges mit der Schlüsselstelle, 2 senkrechten Leitern recht staut. 1 1/2 Stunden benötigen wir für den Steig. Angenehm geht es weiter über einen Höhenweg nach Monte einem kleinen Dorf hoch über der Etsch. Ein schöner Steig führt dann - begleitet von herrlichen Tiefblicken hinunter zum Ausgangspunkt. Neben den vielen schönen Eindrücken bleibt uns auch der blaue Himmel und die angenehmen Temperaturen in Erinnerung.

16. April 2005
Hochkönig 2941 m
Fotos ansehenWir verlegen die Tour um einen Tag vor, da für Sonntag schlechtes Wetter vorausgesagt wird. Da die Tour recht lang ist, melden sich nur 6 Personen. Der erste Teil zur Mittenfeldalm ist durch apere Stellen gekennzeichnet. Kurz nach der Alm, nach einer kurzen Zwischenabfahrt, befindet sich die Schlüsselstelle ein schmaler drahtseilgesicherter Steig. Von nun an reiht sich Aufschwung an Aufschwung immer begleitet vom Anblick der Torsäule. Nach gut 3 Stunden erreichen wir das Schoberschartl und der Gipfel mit dem Matrashaus kommt in Sicht. Aber der Weg zieht sich im welligen Gelände ordentlich in die Länge. Nach 4 1/2 Stunden Aufstieg stehen wir bei herrlichem Bergwetter aber einsetzendem Föhn am Gipfel. Bei der Abfahrt müssen wir im oberen Teil mit Bruchharsch vorlieb nehmen, aber dann halten wir uns an die steilen Hänge entlang der Torsäule, wo wir schönen Firn vorfinden. Nach einer gemütlichen Rast bei der Mittenfeldalm geht es flott an Schneeresten abwärts zum Auto beim Arturhaus.

10. April 2005
Marchkopf 2499 m
Fotos ansehen"Ausnahmsweise" stand ein eher schlechtes Wetter auf der Tagesordnung. 6 Unentwegte konnte man allerdings nicht davon abhalten eine Schitour auf den Marchkopf zu unternehmen. Laut Aussage einer Teilnehmerin wurde der Himmel immer blauer. Dies konnte sonst keiner bestätigen. Der Schneefall wurde immer dichter und ebenso der Nebel. Zweiteres war so hinderlich, dass wir nach ca.650 HM zum Umkehren gezwungen wurden. Die Abfahrt war bei ungefähr 20cm Pulverschnee überraschenderweise ein Genuss und so konnten wir die verkürzte Schitour bei einem gemütlichen gemeinsamen Mittagessen ausklingen lassen.

Christian

20. Februar 2005
Hoher Kopf 2373 m - Roßlauf 2248 m
Fotos ansehenDer Wetterbericht sagt Schneefälle voraus, und bei der Abfahrt gibt es auch einige Schneeflocken. 8 Teilnehmer lassen sich nicht beirren und bereits in Innerst reißt die Wolkendecke auf und die meiste Zeit der Tour herrscht Sonnenschein nur bei der Abfahrt vom Rosslauf trübt es ein. 2 3/4 Stunden benötigen wir zum ersten Gipfel. Schon beim Aufstieg ist mir ein noch unberührter Hang abseits der üblichen Abfahrt aufgefallen und wir nützen diese "Unberührtheit" schamlos aus. Die Felle müssen nochmals aufgezogen werden und in einer weiteren halben Stunde stehen wir am Rosslauf. Da es eintrübt machen wir uns rasch an die Abfahrt um gute Sichtverhältnisse zu haben, die wir für den schönen Pulver über steile Osthänge in den Nurpengrund hinab unbedingt brauchen. Wie immer klingt unsere sehr schöne Tour mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

30. Jänner 2005
Gerstingerjoch 2037 m
Fotos ansehenBeim Gasthof Steinberg in der Windau starten wir - 13 Teilnehmer - zu diese Tour. Die Massen strömen gegenüber in der Sonne zum Lodron. Wir steigen lange Zeit im Schatten dafür fast alleine über schönstes Skigelände aufwärts. Bei der Scheibenschlagalm nach ca. 1 1/4 Stunden schickt die Sonne die ersten Strahlen. Weiter zoeht die Spur durch Tälchen, Mulden und wieder steilere Hänge auf einen Rücken , dem wir bis zum Gipfel folgen. 1150 Hm und 3 1/2 Stunden Aufstieg liegen hinter uns. Die Sonne wärmt zwar nicht allzusehr, trotzdem lassen wir uns gemütlich zur Jause nieder. Die tolle Weitsicht - wolkenloses Wetter - läßt alles was Rang und Namen hat bewundern. Die Abfahrt ist ein Genuß. Schönster Pulver bis ins Tal bei nur wenigen Spuren läßt jedes Herz eines Tourengehers erfreuen.

24. Oktober 2004
Wankspitze 2209 m
Fotos ansehenEigentlich ist es nicht der 2. sondern der 3. Versuch, denn am 17. 10. mußte die Tour verschoben werden. Der Föhn und das warme Wetter sorgen dafür, daß auch nordseitig der vor einer Woche gefallene Schnee wegschmilzt und beste Verhältnisse herrschen. Es ist zwar noch recht frisch, als wir beim Gasthof Arzkasten starten. Die Sonne läßt sich erst beim Stötttörl blicken, das wir nach 2 1/2 Stunden Gehzeit erreichen. Hier wird die Klettersteigausrüstung angelegt und auf gehts...richtig steil. Die Schlüsselstelle ist gleich zu Beginn und längere Beine sind hier ein Vorteil. Der weitere Verlauf des Klettersteiges ist nur mäßig schwierig. Der Weg zum bald sichtbaren Gipfelkreuz zieht sich aber noch, immer wieder muß man in eine Scharte absteigen. Aber nach 4 1/2 Stunden stehen wir am aussichtsreichen Gipfel. Wolkenloser Himmel und eine gewaltige Fernsicht läßt jede Anstrengung rasch vergessen. Der Abstieg über die Südflanke und den Fahrweg zum Gasthaus Arzkasten geht rasch vor sich, denn dort wartet bereits ein kühles Bier.

11. September 2004
Monte Pelmo 3168 m
Fotos ansehenDie Tour beginnt an der Forcella Staulanza mit einem kurzen Regenguss, aber dann bessert sich das Wetter zunehmend. Wir umrunden den gewaltigen Felsstock zunächst an der Nordseite uns steigen teilweise mühsam über Schutthalden zur Forc Val d`arcia. 2476 m . Ringsherum alles was Rang und Namen hat. Besonders imposant Sorapis und der Antelao. Von der Scharte geht es steil hinab über 500 Hm zum Rif Venezia. Sie liegt auf 1946 m Höhe und ähndelt eher einer Alm. Am Abend ist es sternenkla und wir sind sehr zuversichtlich für den nächsten Morgen. Welch eine Enttäuschung, dichter Nebel umhüllt uns, auch der Wirt macht uns mit seiner Prognose nicht Mut. Nur kurz ist der Zustieg zum Felsen und damit zum berühmten Ball-Band. Ein schmales ausgesetztes Band durchzieht auf gut 900 m die ganze SO Wand. Gleich die erste Unterbrechungsstelle wird von mir mit einem Fixseil gesichert. Immer wieder heißt es fest zugreifen, der Nebel erspart uns aber den Tiefblick. Dann folgt wieder ein steiles Schuttfeld. Hier reißt auch zwischendurch der Nebel etwas auf, und blauer Himmel zeigt sich, die Hoffnung steigt. Aber beim letzten Steilaufschwung über den S-Grat zum Gipfel kommt starker Wind auf und verheißt nichts Gutes. Beim Rückweg am Ball-Band setzt dann Regen ein, was dies um einiges anspruchsvoller macht. Der Regen wird immer stärker und völlig durchnäßt erreichen wir die Hütte. Aber noch sind es 2 Stunden zurück zum Auto. Wie zum Hohn hört der Regen beim Abfahren auf und später kommt die Sonne hervor.

5. September 2004
Günther-Messner-Steig
Fotos ansehenDiese Sektionstour führt uns ( 20 ) ins Villnößtal. Bei der Zanseralm beginnt der recht lange, sehr aussichtsreiche Höhenweg. Aferer Geisler heißt der Gebirgszug, den wir überschreiten immer im Banne der gegenüberliegenden Geislerspitzen. Petrus spendiert uns herrliches Spätsommerwetter, was manche Mühen schnell vergessen läßt. Der erste Gipfel, der Tullen mit 2653 m die höchste Erhebung im Kamm, nehmen wir als Fleißaufgabe mit. dann zieht sich der Weg in stetigem auf und ab bis zu den Ringspitzen dahin. Von dort geht es abwärts zur Schlüterhütte und weiter mit herrlichen Ausblicken zum Ausgangspunkt und zum Bus .

21. August 2004 - 22. 8. 2004
Dachsteingebiet
Fotos ansehenDas Wetter meint es nicht gut mit uns. Auch in Hallstatt hängen die Nebel tief herunter und Regen prasselt vom Himmel. Trotzdem machen wir uns - das sind immerhin 15 Hochmotivierte - mit Regenausrüstung auf den Weg zur Simonyhütte. 3 1/2 Stunden benötigen wir für den Aufstieg, unterstützt von der Bundesheerseilbahn. Als Belohnung hört der Regen auf und die Nebel steigen in die Höhe. Nach dem Abendessen besuchen wir die neue ganz tolle Kletterhalle, die etwas abseits der Hütte liegt, müssen aber schon wieder gegen Wind und Schneeschauer ankämpfen. Der Wetterbericht vom Sonntag bringt uns die Gewissheit, daß mit der Gipfelbesteigung nichts wird. Ja der Sturm während der Nacht und auch noch der starke Regen beim Frühstück bringt den geplanten Übergang zur Adamekhütte in Gefahr. Um 8 Uhr zeigt sich plötzlich eine Lücke in den Wolken. Rasch gehen wir los. Ein starkes Gemisch aus Wind, Nebel, einigen Sonnenstrahlen begleitet uns lange Zeit, jedoch bleiben wir trocken. Über den Hohen Trog und die Hoßmandscharte führt der, zum Glück im Nebel gut markierte Steig, in gut 5 Stunden zur Adamekhütte. Jetzt um die Mittagszeit zeigt sich mehr und mehr die Sonne. Der Abstieg zu den Gosauseen zieht sich auch noch ordentlich in die Länge. Am späten Nachmittag zeigt sich sogar der Dachstein für einige Augenblicke ohne Wolkenhaube. Am Ende sind doch alle überzeugt, daß eine Absage der Tour die schlechteste Alternative ist.

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