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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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28. Oktober 2007
Wendelstein 1838 m - Wildalpjoch 1720 m
Fotos ansehenVon der Passhöhe Sudelfeld starten bei Nebel sieben Bergwanderer zu einer sehr schönen Tour. 300 Hm begleitet uns die Nebelbank dank scheint das erste blau durch. Bald kommt auch unser erstes Ziel der Wendelstein in Sicht. Wolken uns Sonne streiten am Himmel ums Vorrecht uns kann das egal sein, wir steigen weiter und nehmen den Geo-Panoramaweg zum Gipfel mit dem Sonnenobservatorium. Trotz Massenansturm an den 2 Berbahnen sind wir fast alleine, da der Aufstieg offiziell gesperrt und vorallem die Südseite relativ stark vereist ist. Nach einer ausgiebigen Rast und Schau - soweit es der Nebel zulässt - besichtigen wir noch die Kapelle beim Wendelsteinhaus, bevor wir weiter wandern zum Wildalpjoch, eine Stunde Gehzeit mit Fotopausen entfernt. Hier entsteht schon eine leichte Unruhe, denn der Kuchen beim Cafe Huber in Bayrischzell wartet schon. Über die Larchetalm wandern wir zurück zu unseren Autos am Sudelfeld. Eine wunderschöne Herbstwanderung

13. Oktober 2007 - 14. 10. 2007
Keschtnweg Südtirol
Fotos ansehen16 Personen machten sich am Samstag auf den Weg zu einer Zweitageswanderung in Südtirol. Gestartet wurde gemütlich bei einer Tasse "Schwarzem mit Milch" am Vahrner See. Der Weg führte entlang von Kastanienhainen über St. Cyrill, einer Wallfahrtskirche oberhalb von Brixen, bis Feldthurns, wo wir die "Herbergsuche" doch noch glücklich abschließen konnten. Zusätzlich wurde eine kleine Einführung in "Kreisgehen" angeboten. Der Abschluß des ersten Tages bildete ein gemütliches Törggelen bei Musik. Der zweite Tag war ebenso sonnig und so konnten wir wieder die herrliche Pracht der Herbstfärbung in der Kulturlandschaft Südtirols bewundern. Nach einem Besuch des Kloster Säbens teilten wir uns auf in eine Gruppe, die über den Eselssteig nach Villanders noch weitere Höhenmeter bewältigte. Der Weg der "Genusstruppe" führte hingegen in das Künstlerstädtchen Klausen, wo nach einem guten Mittagessen die Seele am Eisackufer baumeln durfte. Mit einigen Edelkastanien, Hopfenblüten, aber auch (im Nachhinein) lustigen Erinnerungen, machten wir uns am Sonntagnachmittag wieder auf die Heimreise.

30. September 2007
Fleischbank 2026 m
Fotos ansehenDie Schönfeldspitze war am Plan, aus schneebedingten Gründen wurde auf einen niedereren, aber nicht minder schönen Berg ausgewichen. Das Ziel nennt sich Fleischbank. 11 Wagemutige stellen sich der Herausforderung. Ausgangspunkt ist die Mautstelle bei Hinterriss. Nach ca. 300m auf der Strasse geht es links zuerst über einen angenehmen Waldweg und anschließend durch einen Latschenhang bis zum Gipfelgrad. Diesem folgend erreichen wir nach ca 3 ¼ Stunden den 2026m hohen Gipfel der Fleischbank. Nach einer Stärkung führt uns der Weg weiter zu dem benachbarten 2012m hohen Hölzelstaljoch. Da wir nun in der Begehung des Grates geübt waren, nahmen wir noch einen weiteren Gipfel mit, nämlich das 2020m hohe Grasbergjoch. Nachdem mittels Karte die umliegenden Gipfel bestimmt waren und den meisten ein Name zugeordnet werden konnte, traten wir den Rückweg an. Dieser führte uns vorbei an der Grasbergalm und durch herrlich verfärbte Buchenwälder hinunter ins Risstal und über die Straße zurück zum Ausgangspunkt. Nach einer kurzen Einkehr in Hinterriss wurde der Heimweg angetreten. Diese Tour war mehr als eine Ausweichtour und hat sich durch das herrliche Panorama das Prädikat "empfehlenswert" verdient.

15. September 2007 - 16. 9. 2007
Lienzer Dolomiten
Fotos ansehenEin Kletter(steig)wochenende in den Lienzer Dolomiten lassen sich 8 Begeisterte nicht entgehen. Noch trüb bei der Abfahrt in Kundl ist wieder der Felbertauern die Wetterscheide. In Lienz strahlt die Sonne vom Himmel. Ab der Dolomitenhütte nehmen wir den Rudl-Ellerweg in Angriff. Gemütlich steigen wir in 1 1/2 Stunden zum Einstieg. Da wir die ganze Kletterausrüstung mittragen entscheiden wir uns am 1. Tag für die Bügeleisenkante. Die erste Seillänge mit iV angegeben scheint uns doch ein wenig zu hoch III+ wird es gerade sein. Immer an der Kante entlang beträgt die Kletterlänge 600 m, wobei die Schwierigkeiten nach oben nur mehr bei II liegen. Etliche Seilschaften lassen wir hinter uns und auf der Kleinen Laserzwand 2568 m , dem Ende der Kante sticht uns noch der Rote Turm 2750 m ins Auge durch den Schmittkamin III nehmen wir ihn locker mit. Nach ausgiebiger Gipfelschau machen wir uns auf den Weg zur Karlsbaderhütte die voll besetzt ist. Nach ruhiger Nacht nehmen wir am nächsten Tag den Sepp Oberlechner Gedächtnisweg in Angriff. Nach 30 minütigem Zustieg beginnt der Gebirgsjägersteig auf die Sandspitze 2773 m. Weiter geht es immer ab- bzw. aufwärts über Daumenscharte, Daumen, böse Scharte, Böses Mandl, Kleine und Große Galitzenspitze, Galitzenscharte zum Großen Laserzkopf und zum Ellerturm. Beschreibung im Klettersteigführer. Schwierigkeit C/D immer wieder sehr ausgesetzt und steil teilweise brüchiges Gestein durchgehend anspruchsvoll Gehzeit 8 Stunden.
Wir benötigen 5 1/2 Stunden bis zur Hütte zurück. Nach einem genussvollem Rückblick wandern wir gemütlich zur Dolomitenhütte, wo wir ein tolles Wochenende ausklingen lassen.

26. August 2007
Radtour Stangenjoch
Fotos ansehenAm 26.08 stand wieder unsere jährliche Radtour auf dem Programm. Von allzu großem Zuspruch konnte man nicht sprechen, aber immerhin 2 Teilnehmer machen sich auf den Weg Richtung Resterhöhe. Bei Dämmerung um 5:50 Uhr war Abfahrt in Kundl mit dem Rad nach Wörgl und weiter mit dem Zug nach Kitzbühel. Dem Radweg folgend geht es auf den Pass Thurn, über eine schöne Schotterstraße zur Resterhöhe und weiter zum sogenannten 2000er, welcher 1994m ist. Nach einer steileren Abfahrt über eine Schotterstraße geht es weiter zum Stangenjoch, wo eine Mountainbikeroute mit kleineren Schiebepassagen zur Rettensteinalm führt. Von dort führt eine Straße zuerst in Schotter und ab Aschau asphaltiert in leichtem Gefälle nach Kirchberg. Da die Kondition noch ausreicht, entschließen wir uns nach Hause zu radeln, mit einem kurzen Zwischenstopp beim Hopfgartner Fischteich. Aufgrund des schönen Wetters und der herrlichen Aussicht auf die Hohen Tauern ist diese Tour unter die Rubrik empfehlenswert einzustufen. Für all jene, die die Tour versäumt haben noch kurz die Daten: Streckenlänge ca.80km; Höhendifferenz: ca. 1460Hm; Zeit inkl. Rast: ca. 7Stdn

12. August 2007
Grinbergspitze 2884 m
Fotos ansehenAm 12.08.2007 war die Grinbergspitze im hinteren Zillertal das Ziel von 17 motivierten Bergsteigern. Am Anfang ging es über Wiesen hinauf zur Gamshütte, wo eine kleine Rast eingelegt wurde. Weiter über steile Hänge erreichen wir den Gipfelaufbau, welcher aus großen aneinander gereihten Steinplatten besteht. Hie und da eine kleine Kletterei so erreichen wir das schon länger sichtbare Ziel. Ein Teil der Gruppe gibt sich mit der vorderen Grinbergspitze (2765m) zufrieden, hingegen der andere Teil kann es nicht lassen und muss auch noch die um ca. 100m höhere Mittlere Grinbergspitze erklimmen. Dabei geht es über Felsblöcke und leichter Kletterei zum Gipfel. Von dort wird eine schöne Aussicht genossen, welche durch umherziehende Nebelschwaden teilweise beeinträchtigt wird. Nach dem Genuss folgt der Abstieg, welcher durch die ca. 1800 Hm recht heftig ausfällt. Um die Schmerzen in Grenzen zu halten, wird in der Gamshütte noch einmal eine Rast bei einer Stärkung und einem Schnapserl von den freundlichen Wirtsleuten eingelegt, bevor der endgültige Abstieg ins Tal und die Heimfahrt angetreten werden.

20. Juli 2007
Piz Bernina 4050 m
Fotos ansehenNach langer Fahrt über den Berninapass, Sondrio zum Ausgangspunkt Campo Moro schultern wir uns ( 11 Teilnehmer ) die schweren Rücksäcke und machen uns auf den Weg über die Caratehütte zur Marinellihütte auf 2813 m. Nach der Belegung der Lager und einer Kuchenstärkung steigen wir noch zur Punta Marinelli 3182 m mit wunderbaren Ausblicken. Am nächsten Morgen steht unser Ziel die Bernina am Plan. Zunächst geht es mühsam über Stein und Schutt zum Scercengletscher unterhalb der Marco e Rosahütte. Ein Teil der Mannschaft steigt über den Klettersteig zur Hütte, eine Seilschaft über sehr steilen Firn zur Furcla Crast Agüzzi. und zur Hütte Gut 3 1/2 Stunden benötigen wir dafür. Auch hier werden zunächst die Lager belegt und eine längere Pause eingelegt bevor der Gipfelsturm beginnt. Eine 30 minütige Firnfläche führt uns zum Felsen der relativ festes Gestein bietet und mit II von uns bewertet wird. Dann heißt es wieder Steigeisen anlegen denn vom Spedla zum Hauptgipfel zieht ein schmaler Firngrat der in den letzten felsigen Aufschwung führt. Alle 4 Seilschaften erreichen den Gipfel und für viele ist es der erste 4000 er, was Glücksgefühle aufkommen läßt. Ist der Gipfel von der Früh an in dichten Wolken gehüllt, reisst es gerade bei uns immer wieder auf und wir können schöne Blicke in die grandiose Umgebung werfen. Der Abstieg über den Felsgrat geht per Abseilen mehr oder weniger rasch von sich. Wir genießen auf der Marco e Rosahütte auf 3613 m ein ausgezeichnetes Abendessen. Ein starker Sturm lässt allerdings einen ruhigen Schlaf nicht zu. Der Sturm und dichter Nebel zwingt uns auch zum Abstieg über den gleichen Weg ins Tal. Allerdings sind wir auch hier 6 Stunden unterwegs und eine lange Heimfahrt steht uns bevor. Allen wird diese Tour ( hoffentlich ) in freudiger Erinnerung bleiben.

8. Juli 2007
Großer Bärenkopf 3396 m
Fotos ansehenAn der Südseite des Hochtores empfängt uns Nebel, aber schon beim Abgang auf der Franz-Josephs-Höhe auf 2370 m reisst die Wolkendecke auf. 15 erwartungsvolle Bergsteiger machen sich über den Gamsgrubensteig auf den Weg Richtung Oberwalderhütte die mächtig auf dem Burgstall steht und schon von weitem sichtbar ist. Beim südlichen Bockkarkees heisst es gletschertauglich machen. Wir lassen die Hütte links liegen und steigen in der Mitte des Bockkarkeeses zur gleichnamigen Scharte auf. Hier sieht man schon unser Ziel mit dem langen Westgrat vor uns. Die Keilscharte 3194 m scheint so nahe und doch zieht sich der Anstieg in die Länge. Die letzten 200 Hm sind ein reiner Felsgrat und von der Ferne betrachtet als schmale Schneide entpuppt er sich als ganz einfach mit recht ordentlichem Gestein soferne man ganz an der Gratschneide bleibt. Nach 4 1/2 Stunden stehen wir zufrieden am Gipfel und genießen eine herrliche Rundumsicht. Sogar der Glockner zeigt für kurze Zeit sein "wahres" Gesicht. Von der Keilscharte steigen wir noch über eine Firnflanke zum Großen Burgstall auf und von dort zur Oberwalderhütte 2972 m. Der Abstieg ist dann ein gemütlicher Ausklang begleitet von zahmen Murmeltieren und Steinböcken. Wenn sich auch im Laufe des Tages immer wieder dunkle Wolken bilden, reissen die Wolken ´gleich wieder auf.

1. Juli 2007
Gletscherweg Innergschlöss
Fotos ansehenBeim Matreier Tauernhaus steigen 27 Wanderer aus dem Bus und in das bereitstehende Taxi nach Innergschlöss. Hier beginnt bei strahlendem Wetter der schöne und interessante Lehrpfad im Banne des Großvenedigers. Zunächst geht es noch 20 Minuten flach in den Talgrund wo eine Tafel auf den Weg hinweisst. In zahllosen Kehren geht es über Stufen und Platten relativ steil 600 Hm nach oben und Schweiß fließt reichlich. Beim herrlich gelegenen Salzbodensee legen wir eine wohlverdiente Rast ein. Gleich danach finden wir das " Auge Gottes " eine kleiner Teich mit einer Wollgrasinsel. Der Rückgang der Gletscher hat eine farbenprächtige und wilde Landschaft von Gletscherschliffen und mächtigen Steinen freigegeben. Vorsichtig steigen wir entlang des Gletscherbaches zum Schlatenkees und einem mächtigem Tor aus dem das Wasser herausrauscht. Für jene die einen Gletscher das erstemal betreten ist es ein tolles Erlebnis einige Meter auf dem Gletscher zu gehen. Als Abschluss besichtigen wir auch noch eine Gletscherhöhle mit prächtigem Farbenspiel. Einige steigen noch zur alten Pragerhütte hinauf bevor wir zurück nach Innergschlöss wandern. Beim Abstieg über den schönen blumenreichen Weg zum Tauernhaus besichtigen wir auch noch die wunderschöne in den Fels gehauene Kapelle. Der Blick aus der Kapelle auf die Berge der Venedigergruppe ist etwas vom Eindrucksvollstem in Osttirol.

17. Juni 2007
Bike & Hiketour Kellerjoch 2344 m
Fotos ansehenWir starten in Kundl und fahren über Rotholz und Brettfall zum Schlittererberg und durch den Teufelsgraben zur Kaunzalm 1525 m. Nach 1000 hm mit dem Rad steigen wir zu Fuß weiter. Über die Arzjochkapelle erreichen wir die Bergstation der Spieljochbahn. 15 Minuten später sind wir wieder alleine unterwegs. Es geht über den Alpinsteig um das Metzenjoch herum auf das Kellerjoch, wobei Trittsicherheit erforderlich ist. Nachdem es recht frisch ist - die Sonne will nicht recht hinter den Wolken hervor - steigen wir zur Kellerjochhütte ab um eine ausgiebige Rast ein zu legen. Der Steig Richtung Gratzenkopf erfordert noch einiges an Aufmerksamkeit da einige Lawinenkegel zu queren sind. Der weitere Abstieg führt dann weglos durch Almrosenböden zurück zur Kaunzalm. 8 Stunden sind wir bis hierher unterwegs.bei der Heimfahrt heizt uns die Sonne wieder ordentlich ein.

10. Juni 2007
Seekarspitze 2053 m - Seebergspitze 2085 m
Fotos ansehenDiese Sektions(Damen)tour - es sind (nur) ? 6 Damen mit - führt uns von Achenkirch über die Koglalm und Seekaralm zur Seekarspitze die wir in 2 1/2 Stunden erreichen. Die angekündigten Gewitter sind bleiben noch aus, so machen wir uns auf den Weg über den Verbindungsgrat zur Seebergspitze. Ganz gemütlich mit Fotopausen ist dieser Übergang in einer Stunde vollbracht. Da sich nun doch einige dunkle Wolken zeigen machen wir uns nach kurzer Rast zum Abstieg über den Pasillsattel zur Pasillalm bereit. aber auch hier verziehen sich die Wolken wieder und beim restlichen Weg über den schmalen und teilweise weggeschwemmten Weg durch das wildromantische Oberautal scheint wieder die Sonne. Eine gelungene Damentour am Vatertag

3. Juni 2007
Pyramidenspitze 1997 m
Fotos ansehen18 Wanderer machen sich in Kufstein auf den Weg Richtung Vorderkaiserfeldenhütte. Der Weg bis dorthin ist sehr steil und mühsam. Zwischendurch lichtet sich auch zeitweise die Nebeldecke und lässt blauen Himmel und einige Sonnenstrahlen durchscheinen. Für ganz eifrige Gipfelsammler nehme ich auch noch die Naunspitze 1633 m mit. Hier ist ja der Tiefblick ins Inntal besonders schön. Rasch sind wir dann am Petersköpfl 1745 m. Der Weiterweg zur Pyramidenspitze am Anfang durch dichtes Latschengehölz zieht sich ordentlich in die Länge und ist durch stetiges Auf und Ab gekennzeichnet. Aber nach insgesamt 4 1/2 Stunden stehen wir am Gipfel. Leider zeigt sich hier der Nebel von seiner beständigsten Seite, trotzdem ist es recht angenehm um eine längere und verdiente Rast einzulegen.
Der Abstieg über das Öchselweid zur Kaiserquelle ist recht lehmig und rutschig, dafür der Höhenweg zurück zur Vorderkaiserfeldenhütte angenehm zu gehen. Vom Gipfel bis zur Rietzaualm wo wir unseren Einkehrschwung machen vergehen weitere 2 1/2 Stunden. Bis zum Parkplatz brauchen wir auch noch eine Stunde. Mit 8 Stunden reiner Gehzeit und fast 1700 Hm Aufstieg ist es eine nicht gerade kurze Tour, trotzdem sind alle vollauf begeistert und nehmen einen eventuellen Muskelkater gerne in Kauf.

6. Mai 2007
Hochplatte 1815 m
Fotos ansehenEs gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung, das dachten sich wohl die 9 Teilnehmer dieser Tour. Doch auch die beste Kleidung lässt bei Dauerregen mit der Zeit das Wasser durch. Der Aufstieg beginnt in Achenkirch und führt über die Seewaldhütte zur Hochplatte. Für ein Foto genehmigen wir uns die Zeit. Der starke Regen und der Wind lassen allerdings keine Stärkung zu. Dies ist dann bei der Kleinzemmalm unter einer Veranda möglich. Weiter führt der Abstieg über die Hochsfegenalm zurück zum Auto. Trotz widerlichster Verhältnissen ist doch jeder von der Tour zufrieden.

15. April 2007
Finstertaler Schartenkopf 2854 m
Fotos ansehenIn Kühtai nehmen 11 begeisterte Teilnehmer den Aufstieg in Angriff, zwar wolkenloser Himmel aber doch bis zur Finstertalerscharte ( 3 Stunden Gehzeit ) immer im Schatten und teilweise bläst ein kalter Wind. Der letzte Anstieg zum Gipfel liegt dann in der Sonne. Da wir in den Nordhängen noch länger auf Firn warten müssen, machen wir uns zu dritt an die Südabfahrt über den Gamezboden Richtung Guben-Schweinfurterhütte. Über 400 Hm schönster Firn. Der Wiederaufstieg zur Finstertalerscharte ist dann in der prallen Sonne recht schweisstreibend. Die Abfahrt über den Aufstiegsweg ist dann auch aufgefirnt und finden auch hier bis zum Auto die besten Verhältnisse vor. Zur Vollendung fehlt dann nur noch ein kühles Blondes.

1. April 2007
Zwieselbacher Rosskogel 3081 m
Fotos ansehenNachdem der Winter sich zu Ende neigt zeigt er doch noch seine schöne Seite. 10 Unternehmungslustige nutzen dies aus. Wir starten schon recht früh in Haggen, so kommen wir auch erst ca. 30 Minuten vor dem Ziel in die Sonne. Macht aber das gehen viel angenehmer da die Temperaturen recht angenehm sind. Die erste Zwinge läßt sich sehr gut bewältigen ja für den ganzen Aufstieg werden die Harscheisen nicht benötigt. Bis zum Gipfel steigen wir problemlos mit den Skiern. Wir genießen eine herrliche Fernsicht und einige Zeit ist es auch recht ruhig, aber dann strömen die Leute daher. Bei der Abfahrt werden wir mit schönem Pulver belohnt und obwohl schon viele Spuren vorhanden sind, finden wir genügend unberührte Hänge, man muss sie nur beim Aufstieg anschauen. Wie immer klingt diese Sektionstour bei einem gemütlichem Beisammensein aus.

25. März 2007
Hoher Kopf 2373 m
Fotos ansehenDa sich der Rostizkogel nach den Schneefällen als nicht ideal erwies, disponierten wir um auf den 2373m hohen Hohen Kopf. Von Innerst aus, machen sich dann 13 Tourengeher auf den Weg. Zuerst durch verschneite Wälder zieht die Spur empor bis sich nach der Alpl-Alm auf ca.1690m das Gelände öffnete und in freie Wiesenhänge mündet. Da haben alle schon gewusst, dass die Wahl die Richtige war. Herrlicher Pulverschnee soweit das Auge reicht. Am Gipfel war es dann durch einen Sturm weniger angenehm, aber dadurch kommen wir früher in den Genuss der Abfahrt. Dabei ziehen wir Spuren wie Girlanden eine nach der anderen in den herrlichen Schnee. Das letzte Stück ist zwar über einen flachen Fahrweg eine Schiebestrecke aber das kann die Tour nicht vermiesen. Fazit: Die gesamte Tour ein Genuss.

11. März 2007
Hocheiser 3206 m
Fotos ansehenWohl die wenigsten der 14 Teilnehmer dieser Sektionstour haben damit gerechnet in diesem Winter solch tolle Verhältnisse vor zu finden. Schon der blaue Himmel beim Abmarsch beim Enzingerboden gibt Auftrieb. Schöner Pulver bereits beim Aufstieg durch die Rotentröge. Nach gut 2 Stunden kommt erstmals der Gipfel in Sicht, jedoch der Weg ist noch sehr weit. Hier beim Schwarzkarl bis zum Unteren Hocheiserkees ist auch die Schlüsselstelle im Aufstieg. Die Steilstufe ist jedoch heuer relativ leicht zu überwinden, nicht einmal Harscheisen werden benötigt. Nur gut, dass etliche junge starke Männer dabei sind, denn 1750 Hm Spurarbeit sind nicht ohne. Jedes Bergsteigerherz lacht, wenn man die unberührten Hänge sieht. Zwischen 4 1/2 und 5 Stunden liegt die Aufstiegszeit der Teilnehmer. Nur am letzten Gipfelgrat bläst der Wind. Was dann folgt ist wohl im heurigen Jahr eine Ausnahme, da die Qualität des Schnees bis zum Auto bestens ist.

18. Februar 2007
Torhelm 2452 m
Fotos ansehenUm 7:00 Uhr machen sich 11 Schneehungrige auf die Suche nach eben diesem. Es konnte keiner so recht glauben, dass wir mit dem ausgewählten Ziel dem 2452m hohen Torhelm, die richtige Wahl getroffen haben. Aber wieder einmal sollten die Zweifler eines Besseren belehrt werden. Anfangs noch zwischen Steinen und Almwiesen zieht die Spur bergwärts. Nach einem kurzen Flachstück wird der Schnee mehr und an den umliegenden Gipfeln konnte man an den Windfahnen bereits erkennen, dass auf der Höhe die Sache etwas abgeblasen werden sollte. Unbeirrt ziehen wir weiter Richtung Gipfel und werden dort nach zwei steileren Hängen mit einer beeindruckenden Bergkulisse belohnt. Nach einer kurzen Rast gehen wir die Abfahrt an, welche sich anfangs noch etwas hart präsentiert aber dann in unglaublich schöne Hänge mit Pulverschnee wendet, wo wir unsere genussvollen Schwünge in den Schnee zaubern. Nach einer kurzen Stärkung in der "Kühlen Rast" gehen wir die Heimreise an und alle waren begeistert.

21. Jänner 2007
Spitzstein 1596 m
Fotos ansehenNachdem wir die Schneeschuhwanderung verschoben haben wollen wir nicht untätig sein und unternehmen eine Wanderung zum Spitzstein. Der Ausgangspunkt ist am Erlerberg der Mooserhof. Zunächst hoffen wir noch - das sind 10 Unentwegte - dass das Wetter hält, aber schon nach 15 Minuten beginnt es zu regnen, der auch die ganze Runde hält dazu kommt starker Wind im Gipfelbereich geht der Regen in Schnee über. Wir gehen über die Goglalm zum Spitzsteinhaus und weiter zum Gipfel. Leider läßt der dichte Nebel keinen Blick ins Tal zu.
Bereits zum Mittagessen sind wir wieder beim Mooserhof. Bei der Heimfahrt gibt es dann wieder blauen Himmel.

14. Jänner 2007
Lampsenspitze 2876 m
Fotos ansehenWohl noch nie hat ein Tourenvorschlag in diesem beinahe schneelosen Winter so viel Kopfschütteln versursacht. Trotzdem sind wir zu zwölft unterwegs und werden nicht enttäuscht. Die Lampsenspitze ist wohl das einzige Ziel das man in dieser Gegend zur Zeit unternehmen kann. In den Mulden zum Schönbichl und weiter zum Satteljoch liegt doch so viel Schnee das man recht flott abfahren kann. Am Satteljoch ist Skidepot denn der letzte Aufschwung ist auch in schneereichen Wintern immer abgeblasen. Auch der Petrus hat mit uns Erbarmen und läßt den angekündigten Regen aus. Blauer Himmel, Sonne und angenehme Temperaturen begleiten uns. Nur vom Satteljoch zum Gipfel bläst ein starker Wind daher wird die Rast am Satteljoch abgehalten. Der Sturm der vergangenen Tage hat natürlich auch hier dem Schnee zugesetzt und es gibt schon windgepressten Schnee, aber teilweise gibt es in den Mulden eine recht gute Piste und so stürzen wir uns je nach Können mehr oder weniger schnell in die Tiefe. Ein gemütliches Beisammensein schließt einen schönen Tag ab.

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