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Alpenverein Kundl-Breitenbach
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20.2.2015
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11. Jänner 2009
Aleitenspitze 2449 m
Fotos ansehen18 Schneehungrige machten sich beim Gasthof Wegscheid bereit zum Aufstieg. Bis zur Bambergerhütte mussten wir im Schatten aufsteigen, dann zeigte sich nach 2 Stunden die Sonne. Angenehme Temperatur und kaum Wind sowie Sonnenschein von einem wolkenlosem Himmel machten den restlichen 2 stündigen Aufstieg zum Gipfel zu einem Genuß - zumindest für die meisten. Knapp 50 Hm unter dem Gipfel war das Skidepot, der Gipfelgrat war total abgeblesen daher stapften wir zu Fuß. Nach ausgiebiger Rast war auch die Abfahrt durch schönen Pulver eine wahre Freude. Knapp vor der Bambergerhütte fellten wir nochmals auf und stiegen gut 20 Minuten Richtung Schafsiedel auf. Bei der folgenden Abfahrt forderte ein eng gesteckter Slalom unser Fahrkönnen etwas heraus. 10 Minuten Tragestrecke dann noch bevor es in großem Tempo den Fortsweg abwärts zum Auto ging.

9. November 2008
Jochberg 1565 m in den bayerischen Voralpen
Fotos ansehenAusgangspunkt für diese Wanderung war die Jachenau - Weiler Berg. Bei herrlichem Sonnenschein gingen wir (13 Personen) mäßig ansteigend am Hangweg hinauf zur Jocher Alm (1381m). Nach einer weiteren halben Stunde Aufstieg mit tollen Ausblicken auf Walchen- und Kochelsee erreichten wir das Gipfelkreuz des Jochbergs (1565m). Der Blick ging vom nahegelegenem Herzogstand bis zur Zugspitze. Viele Gebirgsgruppen und Gipfel könnten noch genannt werden. Sogar die bayerische Metropole München kam ins Blickfeld. Aufgrund einer etwas starken Brise am Gipfel, gings nach einer kurzen Rast wieder zurück zur Jocher Alm. Unser Rückweg führte uns über die Kotalm und durch das Tal der kleinen Laine wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Im Gasthof Post in der Jachenau wurde der Wandertag beendet.

18. Oktober 2008
Keschtnweg 2. Teil
Fotos ansehenUm 7.00 Uhr ging´s für 17 südtirolhungrige Teilnehmer über den Brenner. Ausgangspunkt für den Kastanienweg war Barbian, wo erstmals der "schiefe Turm" (1,5m überhängend) bestaunt wurde. Auch Sehenswürdigkeiten wie das "Quellheiligtum Dreikirchen", Hügelkirche St. Verena usw. wurden besichtigt. Unser Nachtquartier befand sich in Lengstein. Bei einem sehr guten Törggelemenü ließen wir den Abend ausklingen.
Am 2. Tag marschierten wir durch den Finsterbachgraben bis zum Riebinger Hof, wo wir uns zu Mittag stärkten. Vorbei an der Ruine Stein und durch´s Feuersalamandertal bewunderten wir kurz vor Unterrinn die Erdpyramiden (Moränenlehmsäulen). Am Ende des Signater Kirchsteiges erreichten wir unser Ziel.

30. August 2008 - 31. 8. 2008
Wanderung Ampezzaner/Dolomiten
Fotos ansehenAm Samstag den 30. August um 6.00 Uhr früh fuhren wir (7 Kletterer und 7 Wanderer) zwei Tage in die Ampezzaner Dolomiten. Um 10.15 Uhr ging los um die Croda da Lago. Nach ca. 1,5 stündiger Gehzeit erwartete uns ein wunderschöner Bergsee namens Lago Federa (2.038m). Eine ausgiebige Rast war fällig. Weiter gins mit prächtiger Aussicht übers Boitetal auf Sorapis und Antelao zur Forcella d´Ambrizzola (2277m) dem Wendepunkt der Runde. Nach einer steinigen Wiesenmulde wurde es noch einmal zunehmend steiler bis zum höchsten Punkt unserer Wanderung, der Forcella de Formin (2.462m). Durch mächtige Bergsturztrümmer gings hinunter ins Val Formi. Flacher durch den Wald erreichten wir schließlich wieder die Giau-Passstraße, wo wir nach ein Stück Asphaltstraße bis zum Auto zurücklegen mussten. Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit unendlich viele Schlaglöchern erreichten wir unser Nachtquartier, das Rif. Dibona auf 2.50m Seehöhe. Wir wurden sehr gut verköstigt und gingen zufrieden und gestärkt in unser Lager. Am Sonntag erwartete uns ein wunderschöner Morgen und wir machten uns um 8.00 Uhr auf den Weg. Diesmal umrundeten wir den prächtigen Tofaner Gebirgsstock. Mit wunderschöner Aussicht auf die berühmten Cinque Torri, Monte Averau, Nuvolau und die Croda da Lago wanderten wir (9 Teilnehmer) zur Forcella Col dei Bos (2.331m). Viele Kriegsrelikte aus dem 1. Weltkrieg erinneten an eine schlimme Zeit. Hinab gings durch steinige Wiesen zwischen Tofana und Faniskamm ins Val Travenanzes. Durch eine schmale Felsbarriere begann der Aufstieg über Schrofen zur Forcella Fontananegra. Hinauf durchs Masarékar zwischen Tofana di Rozes und Tofana die Mezzo erreichten wir die Giussani Hütte (2561m). Nach einer Stärkung gings auf einem Militärweg durch ein Geröllkar wieder hinab zur Dibona Hütte. Mit schönen Eindrücken und überwältigt von diesen impossanten Steinkolossen traten wir die Heimreise an.

30. August 2008 - 31. 8. 2008
Klettern in den Ampezzaner Dolomiten
Fotos ansehenVom Parkplatz der Talstation des Cinque Torre Liftes wandern die 7 Kletterer zu den Cinque Torre. Nach einigen Aufwärmübungen klettern wir über die Via della Guide auf den Westgipfel. Der Abstieg erfolgt über eine eingerichtete Abseilpiste. Anschließend fahren wir zur Dibonahütte, wo wir die Wandergruppe treffen. Nach einem ausgiebigem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den Falzaregotürmen. Über die Südkante des Kleinen Falzaregoturmes erreichen wir in unterhaltsamer Kletterei den Gipfel. Nach dem Abseilen hängen zwei besonders Fleissige noch die Westwand des Großen Falzaregoturmes dran. Nach dem Abstieg treffen sich Wanderer und Kletterer zur gemeinsamen Heimfahrt.

10. August 2008
Hohe Geige 3395 m
Fotos ansehenBei wolkenlosem Himmel und angenehmer Frische starten 12 voll motivierte höhenhungrige Teilnehmer in Plangeros um 1800 Hm höher am Gipfel eine tolle Rundschau zu erleben. Bis zur Rüsselsheimerhütte auf 2323 m gehen wir im Schatten. Nach 1 3/4 Stunde machen wir eine Kaffeepause. Der Anstieg zum schönen Aussichtspunkt " auf Gawinden " ist wunderschön und die Sicht in die umliegenden Berge wird immer gewaltiger. Besonders der Blick auf Watze- und Verpeilspitze imponiert. Hier beginnt auch der Westgrat und wir bleiben immer direkt am Grat man muss zwar etwas fester zupacken aber haben kein lt. Tourenbeschreibung brüchiges Gestein, auch die "Schlüsselstelle" ist einfach zu bewältigen. Bei einem Minigletscher mit schönem See vorbei geht es zum Schluss nochmals steil zum Gipfelkreuz. Eine ausgiebige Rast haben wir uns nach 6 Stunden verdient. Der Abstieg über die sehr steile und brüchige Südflanke ist weniger schön. Nach einer Einkehr mit gutem Essen bei der Rüsselsheimerhütte und dem Abstieg zum Auto machen sich alle zufrieden auf die Heimfahrt.

30. Juli 2008
Spielewoche für Kinder und Jugendliche
Fotos ansehenDie Gemeinde Kundl veranstaltete eine Spielewoche und die Ortsgruppe Kundl/Breitenbach gestaltete einen Tag mit Kletterturm, Slakelines, Kompasbasteln und Kartenkunde, sowie verschiedenen Spielen. 56 Kinder hatten sich für dieses Angebot entschieden. Das Wetter war uns gut gesinnt. Bedanken möchte ich mich bei der Schützengilde für die Bereitstellung des Platzes bei den "mithelfenden und mitspielenden" Eltern und beim bei den Mitarbeitern unserer Ortsgruppe. Im Anhang einige Impressionen diese Tages

18. Juli 2008
Grossvenediger 3667 m
Fotos ansehen17 Teilnehmer starten um 14 Uhr beim Matreier Tauernhaus. Mit Taxi ins Innergschlöss, dann werden die schweren Rucksäcke geschultert und der Aufstieg zur Neuen Pragerhütte auf 2796 m beginnt. Einige kurze Regengüsse stören uns dabei nicht. 3 1/2 Stunden benötigen wir. Am nächsten Tag begrüßt uns blauer Himmel, es ist aber recht kühl und die Querung unter dem niederen Zaun über Felsblöcke benötigt einiges an Konzentration da teilweise eine leichte Eisschicht drauf liegt. Auf 2900 m heisst es dann anseilen. Die Orientierung ist einfach, denn eine ordentliche Stapfspur führt aufwärts zum Gipfel. Trotz Sonnenschein ist die Temperatur recht angenehm da immer wieder der Wind bläst, am Gipfel wird er dann recht kalt. Alle 3 Seilschaften erreichen den Gipfel, die Schau ist großartig. Beim Abstieg zum Defreggerhaus ist der Schnee schon recht tief, trotzdem finden wir eine günstige Gletscherspalte um ein wenig das Spaltenbergen zu demonstrieren. Nach einer ruhigen Nacht machen wir uns am 3. Tag auf den Weg Richtung Kristallwand 3329 m. Trotz schlechtem Wetterbericht ist uns der Wettergott gütig und beschert uns immer wieder Sonnenschein. Der Blick vom Gipfel auf den oberen Keesboden und den Kleinvenediger ist grandios. Der Abstieg zur Badenerhütte ist angenehm, weniger dann der Weg hinaus durch das elendslange Frosnitztal. Pünktlich bei der Ankunft beim Auto setzt der angekündigte Regen ein.

5. Juli 2008
Bike & Hiketour Krimmltal - Gamsspitzl 2888 m
Fotos ansehenNachdem wir vor 4 Jahren diese Tour schon einmal unternommen haben, mehrten sich die Stimmen nochmals eine Bike&Hike Tour ins Krimmltal und aufs Gamsspitzl zu unternehmen. Der Zuspruch ließ eine enorme Menschenansammlung erwarten - umso erstaunter waren wir, als wir am Samstag dann zu viert die Tour in Angriff nahmen. Dies konnte allerdings den Genuss der landschaftlichen Schönheit des Krimmltales und des imposanten Talschlusses mit Blick auf herrliche Dreitausender nicht schmälern. Von der Materialseilbahn auf die Warnsdorferhütte 2336m und weiter auf das Gamsspitzl 2888m teilte sich die Gruppe, wobei die ersten Beiden bei bedeckten Himmel und sehr kalten Wind den Gipfel erreichten und die beiden Genießer mit herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen für die Mühen belohnt wurden. Der Ausblick war der Selbe - mit einem Wort sensationell. Blick zur Kürsinger Hütte, Großer Geiger, Maurerkeesköpfe, Simonyspitzen (östliche und westliche), Dreiherrenspitze, um nur einige zu nennen. Bei der Warnsdorferhütte war dann wieder Treffpunkt und von dort wurde der gemeinsame Abstieg zur Materialseilbahn angetreten. Nach einem kurzen Bekleidungswechsel traten wir die genussvolle Abfahrt durch das Krimmltal und vorbei an den Krimmler Wasserfällen an.


21. Juni 2008
Nachtwanderung Pendling - Buchacker
Fotos ansehenWir ( 13 Nachtwandler ) starten um 18 Uhr am Stimmersee und steigen in 2 1/2 Stunden auf den Pendling wo wir uns laben und einen schönen Sonnenuntergang erleben. Wir warten bis rundherum die Sonnwendfeuer angezündet werden, vom Kaiser bis in die Kitzbühler Alpen reicht der Blick. Dann wandern wir weiter Richtung Höhlenstein, an einigen Feuerln vorbei. Die Stirnlampen werden bald angeknipst vorallem in den Waldpassagen ist es dunkel. Immer wieder schön der Blick ins beleuchtete Inntal und auf zahllose Feuer. Auf Grund des schönen und sicheren Wetters gibt es heuer besonders viele. Am Feuerköpfl beim Höhlenstein entschliessen wir uns, Köglhörndl und Hundsalmjoch zu umwandern. Gegen halb zwei kommen wir zum Buchacker, wo uns der Mond empfängt und bis zum Auto begleitet. Um 02:30 ist eine schöne aber anstrengende Nachtwanderung zu Ende. Diesmal gibt es aber keinen Einkehrschwung.

15. Juni 2008
Wanderung Wildschönau
Fotos ansehenStatt vorhergesagten Schlechtwetters überraschte uns am Sonntagmorgen ein wolkenloser Himmel und so fuhren wir gut gelaunt in die Wildschönau. Unsere Wanderung ging mit 13 Teilnehmern vom Schönanger auf den Breitegg-Gern (1981m). Weiter ging die schöne Kammwanderung zum Schwaigberghorn (1990m) und zum dritten Gipfel, dem Feldalphorn (1923m). Nun gings bergab zur hinteren und vorderen Feldalm und schließlich zur Breiteggalm, wo uns doch noch zum Trotz ein kurzer Regenspritzer an das vorhergesagte Schlechtwetter erinnerte. Bei einer guten Stärkung im Tirolerhof ließen wir diesen netten Wandertag ausklingen.

25. Mai 2008
Aiplspitze 1758 m - Jägerkamp 1746 m
Fotos ansehenNachdem die Schneelage eine Fahrt nach Südtirol zur Kassianspitze verhindert hat, haben wir uns nach einer passenden Alternative umgesehen und sind im Schlierseegebiet fündig geworden.
Mit Ausgangspunkt Aurach machen sich 17 Teilnehmer auf den Weg durch das Aurachtal. Am Ende des Tales teilt sich die Gruppe. Ein Teil nimmt den Jägerkamp in Angriff und der andere Teil wählt die Variante über die felsigere Aiplspitze. Bevor man die grandiose Aussicht auf den Gipfeln genießen kann müssen allerdings noch einige Höhenmeter überwunden werden. Beide Gipfel bieten in etwa das selbe Panorama. Mit Blick Wendelstein bis Karwendel- und Rofangebirge, im Hintergrund noch die Zillertaler Alpen bietet sich eine Aussicht der Sonderklasse. Vom Jägerkamp kann man noch dazu einen herrlichen Blick auf den Schliersee genießen.
Nach einer Gipfelrast wird der Abstieg Richtung Spitzingsee angegangen. Oberhalb der Schönfeldhütte treffen sich beide Gruppen wieder. Wobei einige noch nicht genug hatten und zusätzlich zur Aiplspitze noch den Jägerkamp bestiegen.
Auf der Schönfeldhütte treffen sich die beiden Gruppen dann endgültig und nehmen nach einer Stärkung noch gemeinsam die letzten Höhenmeter Richtung Spitzingsattel in Angriff.
Die Begeisterung über die erste Bergtour war nach der Tour bei allen Teilnehmern vorhanden und so freuen wir uns schon auf weitere Touren im Jahr 2008.


4. Mai 2008
Lüsenser Spitze 3231 m - Lüsenser Fernerkogel 3298 m
Fotos ansehenDie Saisonabschlusstour führt uns ins Sellraintal nach Lüsens. 7 Schneehungrige machen sich auf den Weg. 2 Schnelle schicken wir voraus auf den Lüsenser Fernerkogel, der Rest steigt "gemütlich" zur Lüsenser Spitze. Die Schlüsselstelle zu Beginn des Steilhanges zwischen den beiden Bachschluchten lässt sich überraschend einfach begehen, wobei Harscheisen schon ein Vorteil sind. Die weiteren Hänge zum flachen Gletscheboden auf gut 2900 m sind ein einziger Traum. Bis zum Gipfelkreuz steigen wir mit den Skiern. Auch der Anstieg zum Lüsenser Fernerkogel über die plattige Wand ist problemlos und der letzte Blockgrat leicht zu ersteigen. Das Wetter ist sonnig bis bewölkt. Der Schnee bei der Abfahrt recht gut etwas tiefer Firn wobei eine schnelle Fahrt von Vorteil ist. Vom Fernerboden gleiten wir dann auf Schneeresten fasr bis zum Auto.

13. April 2008
Schöntalspitze 3002 m
Fotos ansehenBei tief winterlichen Verhältnissen geht es in Lüsens los. 15 Teilnehmer haben sich für diese Tour gemeldet. Bald sind wir in der Sonne und es wird gleich spürbar wärmer. Nach gut 45 Minuten bzw. 350 Hm liegt das steilste Stück hinter uns und der ganze weitere Aufstieg über schönste Skihänge bis zum Gipfel liegt vor uns. Es lässt sich gemütlich ansteigen bis ca 2700 m dann wird der Hang bis zum Gipfel zunehmend steiler und die letzten 10 Minuten legen wir zu Fuß zurück. Der Gipfel ist recht schmal und bietet kaum Platz für uns. Wir freuen uns schon auf die Abfahrt, allerdings täuscht der weisse Hang, denn die gut 30 - 40 cm Neuschnee liegen auf Steinen und dementsprechend werden Belag und Kanten bearbeitet. Dann aber schwelgen wir in gutem Schnee hinunter. Die Bachschlucht im untersten Teil wollen wir meiden und die ansonsten schönen Hänge der "Schneeflucht" abfahren. Leider halten die riesigen Lawinenkegel das Vergnügen in Grenzen .

17. Februar 2008
Regenfeldjoch 2258 m
Fotos ansehen17 Teilnehmer sind bei dieser Tour dabei. Der Ausgangpunkt ist die Erlauhütte im Langen Grund. Da es sehr kalt ist und der Weg zur Pallspitze lange im Schatten liegt entschließen wir uns auf die sonnige Seit zu steigen. Nach gut 35 Minuten Aufstieg kommen wir in die wärmende Sonne und wir sind den ganzen Tag froh darum denn die Luft an sich ist recht kalt. Hier bei der Neubergalm machen sich 4 Unersättliche auf den Weg auch noch den Niederjochkogel 2146 m zusätzlich zu besteigen. Bei der Ochsenschlaghochalm legen wir eine Trinkpause ein, "geniesen" den Blick auf die Schattenseite. Der Weiterweg führt uns zum Heutaljoch 1998 m immer unser Ziel vor Augen. Über einige Kuppen auf und ab geht es - sich etwas in die Länge ziehend zum Regenfeldjoch wo wir eine längere Pause einlegen. Die Abfahrt führt über schöne teilweise unberührte Osthänge in schönem Pulver über die Foissachalm ins Tal. Etwas wärmt uns dann die Schiebestrecke hinaus zum Ausgangspunkt. Während der ganzen Tour treffen wir auf keine anderen Tourengeher. Der tolle Tag wird abgerundet mit einer gemütlichen Einkehr.

10. Februar 2008
Schneeschuhwanderung Breiteggspitze 1868 m
Fotos ansehenMit 10 Personen starten wir beim Gasthof Schönanger und stapfen zunächst etwas steiler durch einen freien Hang und dann weiter über einen Fortsweg zur Kleinneubergalm auf, wo wir eine Trinkpause einlegen. Nach gut 1 1/2 Stunden genießen wir nun die wärmenden Sonnenstrahlen. Der Weg zur Breiteggspitze scheint weit doch in 40 Minuten erreichen wir den Gipfel. Nach einer ausgiebigen Rast - und Schaupause wandern wir bei angenehmen Temperaturen und Windstille weiter über den Hengstkogel 1803 m zum Siedeljoch 1676 m. Der Rückweg über die Schlagalm zum Ausgangspunkt vorbei an 1 1/2 m hohen Schneewänden ist ein einziger Genuß. Obwohl es bei der Alm von Tourengehern nur so wimmelt, begegnen uns bei dieser 5 stündigen Schneeschuhwanderung nur 2 Skitourengeher. Der Tag klingt aus bei einer guten Breznsuppn.

27. Jänner 2008
Karstein 1922 m
Fotos ansehen14 Schitourengeher machen sich trotz einer schlechten Wettervorhersage mit der Hoffnung einer Fehlprognose auf den Weg. (Wünschen wird man es sich wohl noch dürfen). Jedoch lässt sich das Wetter bekanntlich nicht beeinflussen und so nimmt es seinen Lauf. In der Nacht zum Sonntag kommt die Schlechtwetterfront und wir brechen bei Bewölkung vom Gasthof Winkelmoos 880m zum Karstein 1922m auf. Sobald wir in freies Gelände kommen wird der Wind immer stärker. Bei der ersten und zweiten Böe machen sich alle noch ganz klein, um möglichst wenig Angriffsfläche für den Wind zu geben. Weiter oben auf Höhe der Edenhausenalm auf 1523m ist jedoch dann Schluss und wir entschließen uns bei einer kleinen Baumgruppe umzukehren. Die Abfahrt verläuft bis auf den einen oder anderen kleinen Sturz reibungslos. Nach einer Stärkung im Gasthof Winkelmoos wird dann die Heimfahrt angetreten.

20. Jänner 2008
Sonntagsköpfl 2244 m
Fotos ansehenDie etwas andere Skitour ist ausgeschrieben und wird es auch. 6 "Frühaufsteher" starten um 05:30 in Hochfügen mit Stirnlampen bewaffnet zum Aufstieg. Auf Grund der Wetterlage steigen wir zum Sonntagsköpfl. Leider lässt sich der erhoffte Mond nicht blicken. Wir kommen mit beginnendem Morgenrot am Gipfel an. Es bläst ein starker böiger Wind trotzdem bewundern wir das Wolkenspiel und warten auf den Sonnenaufgang. Den Gilfert treffen noch die ersten Sonnenstrahlen dann schiebt sich eine Wolkenbank davor. Ich "genieße" dann die Abfahrt bei wechselhaften Schneeverhältnissen ins Tal, wo um 08:30 10 "Schlafmützen" warten. Gemeinsam steigen wir gemütlich auf den Kleinen Gamsstein 1924 m. Dort treffen wir auf die restlichen "Frühaufsteher". Da sich die Sonne weiterhin hinter Wolken versteckt, kalter Wind bläst und auf der sonnigen Seite schönster Bruchharsch liegt, fällt die Entscheidung leicht, den großen Gamsstein nicht zu besteigen. So fahren wir mit den Fellen ins Maschental ab und steigen durch die Nordseite nochmals zum Sonntagsköpfl, wo wir auf die "breite Masse" treffen. Der Wind hat eher an Stärke zugenommen, trotzdem wird eine ausgiebeige Rast eingelegt. Inzwischen hat sich auch die Sonne durchgesetzt und die Abfahrt verläuft recht zufriedenstellend. Der lange Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

9. Dezember 2007
Standkopf
Fotos ansehenAufgrund des Schneemangels wurde vom Joel auf den Standkopf mit anschließender Verschüttetensuchübung umdisponiert. 6 Mitglieder machten sich auf den Weg in den Greitergraben und dann durch lichten Wald und freie Hänge hinauf zum Hochstand. Auf den Weg über das Grad und die letzten Höhenmeter zum Standkopf wurde aufgrund des abgeblasenen Gipfels und Gradbereiches verzichtet. So suchten wir uns ein halbwegs windstilles Plätzchen, um eine kleine Rast einzulegen. Die anschließende Abfahrt ging dann überraschenderweise recht gut. Nach einigen schönen Schwüngen legten wir bei der Greiteralm eine Rast ein, wo ein theoretischer Teil zur Lawinenkunde mit anschließendem Üben mittels LVS folgte. Anschließend folgte noch die Fahrt durch den Greitergraben zu den Autos und eine kurze Einkehr zur Nachbesprechung der Tour.
Diese Schitour diente als wichtige Auffrischung für den Umgang mit Lawinensuchgeräten und als Information über das Verhalten bei bzw. nach einem Lawinenabgang.

18. November 2007
Breitegger Gern 1980 m
Fotos ansehenBei schönem Wetter starten beim Fischteich in Schönanger 15 Schneehungrige zur Skitour auf den Gern. Die Spur zieht angenehm hinauf zur Koberalm wo die erste Trinkpause eingelegt wird. Überraschend gibt es auf dieser Seite relativ wenige Abfahrtsspuren. Nach 2 - 2 1/2 Stunden , je nach Kondition - stehen alle am Gipfel. Die Sonne versteckt sich leider hinter Wolken trotzdem ist am Gipfel ganz angenehm. Wie im Rausch dann die Abfahrt in schönstem Pulver hinunter zum Ausgangspunkt. Am Schwierigsten gestaltet sich die Suche nach einem offenen Lokal, denn ohne Einkehrschwung fehlt etwas.

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